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Wer sich dazu entschlossen hat auch die Möbel für seinen Wohnmobilausbau selbst zu schreinern, wird im Laufe der Arbeit auf einige Probleme stoßen. Neben Fragen wie, welche Maße dürfen die Schränke haben, wie nutze ich das Platzangebot am besten, wird früher oder später auch der Gedanke aufkommen, wie man die Türen des mühsam erbauten Schrankes befestigt.

Scharniere für die Schranktüren

Die einfachste Sache beim eigenen Wohnmobilausbau ist die Frage, wie man die Türen am Schrank befestigt. Hier können nämlich gewöhnliche Scharniere verwendet werden. Damit bleibt aber noch offen, wie man verhindert dass die Tür ins Innere fällt.

Hat man den Schrank selbst gesägt, wird man die Tür mit Hilfe einer Stichsäge o. ä. aus dem Holz gesägt haben. Sinn und Zweck des Ganzen ist natürlich, dass die Vorderseite des Schrankes nicht nur aus Tür besteht, sondern noch ein Holzrahmen erhalten bleibt. Wie das beim Sägen aber so ist, wird bei diesem Vorgang Material abgenommen. Das bedeutet, dass die vorher aufgezeichnete und nun sorgfältig  ausgeschnittene Tür keinen Halt mehr hat und nach Innen wegklappt.

Wie kann die Schranktür am Durchfallen gehindert werden?

Möchte man nun, dass die Tür wieder auf dem Holzrahmen aufliegt bzw. nicht nach innen klappt, hat man insgesamt drei Möglichkeiten.

  • Wohnmobilausbau mit Kederkante

Die einfachste Variante hierbei ist das Versehen der Tür mit einer Kederkante. Dabei müssen     die Seiten der Tür mit einer Nut versehen werden, in welche später die Keder eingearbeitet     wird. Neben den geringen Kosten spricht vor allem die relativ einfache Anbringung der  Kederkante für diese Variante.


Die Tür wird durch die angebrachte Kederkante am Durchfallen gehindert und schlägt dabei     halb auf. Der große Vorteil dabei ist, das kleine Fehler, die beim Sägen entstanden sind wie     beispielsweise eine nicht komplett gerade Sägkante hier perfekt ausgeglichen bzw. kaschiert     werden können.

  • Wohnmobilausbau mit Schmelzanleimer

Sollen die Türen mit einem Schmelzanleimer versehen werden, können grundsätzlich speziell dafür vorgesehene Maschinen zum Einsatz kommen. Hat man diese in seinem Privathaushalt und Bekanntenkreis nicht zur Hand, muss auf das altbewährte manuelle Aufbügeln des Umleimers zurückgegriffen werden. Bei dieser Variante sind die Türen einschlagend, das heißt sie sind mit dem Holzrahmen bündig.
Damit hier eine schöne Optik möglich ist, muss sehr sorgfältig gearbeitet werden. Nicht nur     beim Aufbringen des Umleimers, sondern auch beim Sägen der Tür. Denn selbst kleinste     Fehler können hier nicht verborgen werden.

  • Wohnmobilausbau mit Vollholzkante

Mit einer Vollholzkante erreicht man vielleicht das schönste Bild bei seinem selbstgebauten Schrank. Hier muss die passende Kante gesucht und angepasst werden. Die Montage findet in den meisten Fällen ebenfalls mittels Ankleben statt. Hier schlagen die Türen komplett auf.