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Auf was man beim Wohnmobilausbau achten sollte

Die Wasserversorgung spielt in einem Wohnmobil eine sehr wichtige Rolle. Sei es für den Küchenbetrieb oder in der Nasszelle, Wasser sollte immer dann fließen, wenn man es benötigt. Für die richtige Versorgung aus dem Frischwassertank wird daher eine geeignete Pumpe benötigt. Hierbei unterscheidet man generell zwischen zwei Systemen: Tauchpumpe versus Druckwasserpumpe. Bei einer Tauchpumpe befindet sich die Pumpe direkt im Wassertank und befördert das Wasser zu den Versorgern. Eine Druckwasserpumpe liegt außerhalb des Wassertanks und erzeugt hierüber einen Ansaugdruck, der das Wasser zu den Versorgungsstellen leitet. Beide Pumpensysteme werden im Wohnmobilausbau verwendet. Jedes System hat hierbei Vor- und auch Nachteile.

Die Tauchpumpe beim Wohnmobilausbau

Tauchpumpe versus DruckwasserpumpeTauchpumpen sind zunächst einmal wesentlich günstiger in der Anschaffung als eine Druckwasserpumpe. Viele Modelle sind bereits für unter 20 Euro erhältlich und werden einfach in den Frischwassertank gehängt. Über einen Auslass fördern sie das Wasser zu dem angeschlossenen Verbraucher. Als Versorgungsspannung werden in der Regel 12 Volt benötigt. Hierfür reicht die Bordbatterie eines Wohnmobils oder eines Wohnwagens völlig aus. Lediglich in der Förderleistung unterscheiden sich diese Pumpen. So reicht bei vielen eine Förderleistung von 10 Litern pro Minute aus, andere kommen auf die doppelte Menge. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass eine Tauchpumpe jederzeit leicht gereinigt werden kann. Ebenso sollte eine entsprechende automatische Entlüftung vorhanden sein, damit jederzeit auch das Wasser gefördert werden kann. Die Tauchpumpe springt nur an, wenn eine Wasserentnahme erfolgt. In den Wasserhähnen muss daher ein entsprechender Schalter integriert sein.

Die Druckwasserpumpe beim Wohnmobilausbau

Bei der Druckwasserpumpe wird häufig ein Ausgleichsbehälter benötigt. Hier gibt es aber auch Versionen, die darauf verzichten können. Druckwasserpumpen haben meist mehrere Ausgänge, so dass hierüber gleichzeitig auch mehrere Verbraucher angeschlossen werden können. Druckwasserpumpen sind für eine Spannung von 12 bis zu 24 Volt vorgesehen. Ihre Förderleistung ist etwas höher als bei den Tauchpumpen. Ein nicht zu unterschätzender Nachteil einer Druckwasserpumpe ist die Geräuschentwicklung. Sie ist in der Regel etwas lauter als eine Tauchpumpe und kann damit schon einmal die Nachtruhe der Stellplatznachbarn stören, wenn man häufig des Nachts zur Toilette muss. Im Vergleich zu einer Tauchpumpe muss auch das Wasserleitungssystem entsprechend ausgerüstet sein. Meistens gehört wegen des geringen Wasserdrucks noch ein Ausgleichsbehälter dazu. Die Druckwasserpumpe reagiert auf einen Druckabfall. Bei einem geöffneten Wasserhahn springt sie an. Leider erkennt eine Druckwasserpumpe ein Leck in der Leitung nicht und pumpt dann das gesamte Wasser aus dem Tank in den Wohnwagen bzw. in das Wohnmobil. Vorteil der Druckwasserpumpe: Es können Haushaltsarmaturen verwendet werden.

Fazit Tauchpumpe versus Druckwasserpumpe

Insgesamt muss man auch hier feststellen, dass es wieder einmal auf die Vorlieben des Campers ankommt. Eine Beratung im Fachmarkt kann oft bei der Entscheidung Tauchpumpe versus Druckwasserpumpe helfen.