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Wer im Winter mit dem eigenen Wohnmobilausbau reisen will, kann viele unvergessliche Momente erleben. Allerdings sollte man gut und rechtzeitig planen und den einen oder anderen Tipp beherzigen.

Das Campen im Winter erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit

Tipps zum Wintercamping mit dem WohnmobilausbauCampen kann man nicht nur im Sommer. Nein auch im Frühling oder Herbst ist es angenehm mit dem eigenen Wohnmobilausbau unterwegs zu sein. Aber auch im Winter kann es richtig Spaß machen. Das richtige Fahrzeug mit der richtigen Ausstattung vorausgesetzt. Beherzigt man ein paar Tipps, kann man so auch bei kühlen Temperaturen tolle Ausflüge und Urlaube machen. Egal, ob man zum Langlauf, Skifahren oder Wandern geht. In den eigenen vier Wänden ist es doch am schönsten. Damit alles klappt, haben wir ein paar wichtige Tipps für Sie zusammengestellt.

Beim ersten Wintercamping mit dem Wohnmobilausbau ergeben sich einige Fragen

Hat man erst einmal die ersten Gedankenhürden wie geringe Temperaturen, hoher Gasverbrauch, Dunkelheit oder schlechte Straßenbedingungen überwunden, kann man sich den wichtigen Fragen stellen. Wie heize und lüfte ich richtig, wie lange hält mein Gasvorrat und wie wird mein Wassertank frostgeschützt. Um nur einige zu nennen. Eins steht fest: die Planung und Vorbereitung ist etwas aufwendiger als im Sommer. Immerhin mag nicht nur die entsprechende Ausrüstung mitgenommen werden. Je nachdem wie üppig diese ausfällt, sollte man auch die Anhänge-, Stütz- und Dachlast seines Fahrzeuges berücksichtigen – je nachdem ob man noch einen Anhänger mit dabei hat oder nicht. Weiteres Manko: nicht alle Campingplätze haben im Winter auf. Daher sollte man sich vorab erkundigen und entsprechend planen. Möchte man es sich beim ersten Camping im Winter mit dem eigenen Wohnmobilausbau leicht machen, sucht man sich am besten einen Platz mit einer guten Infrastruktur. Ein Stromanschluss an der Parzelle oder die Möglichkeit Gasflaschen am Platz zu tauschen sind nur zwei wichtige Dinge, die hier genannt werden können.

10 unerlässliche Tipps für einen schönen Winterurlaub mit dem Wohnmobilausbau

Wie bereits angedeutet, sollte man seine Campingplätze vorab rechtzeitig reservieren. Oftmals sind die schönen Plätze schnell ausgebucht, sodass man schon im Herbst an die Planung machen sollte. Zudem sollte man seinen Wohnmobilausbau mit guten Winterreifen ausstatten. Die sollten nicht nur ausreichend Profil haben, sondern auch mit genügend Luftdruck versehen sein. Wer auf Nummer sicher gehen will packt zudem noch Schneeketten ein. Am Campingplatz angekommen, sollte man sich die Zeit nehmen und erst einmal den Stellplatz vorbereiten. Dazu zählen das Aufräumen und Ebnen. So verhindert man bei Tauwetter, dass der Wohnmobilausbau ins Ungleichgewicht kommt. Auch das Verlegen des Stromkabels sollte bedacht ablaufen. Es muss wassergeschützt sein und so verlegt, dass es nicht von einem Räumgerät oder Schneepflug beschädigt werden kann. Empfehlenswert ist zudem die Nutzung eines Vorzeltes. Das schützt die Eingangstür vor Schneeverwehungen und dient als Wetterschleuse. Auch das Lagern von Kleidung zum Trocknen ist hier möglich. Damit wird verhindert, dass zu viel Feuchtigkeit ins Wohnmobilausbauinnere gelangt. Weiteres Plus: Dreck und Schneematsch gelangen ebenfalls nicht ins Innere. Vorhandene Be- und Entlüftungsmöglichkeiten müssen immer frei von Schnee sein. Die Dachluke, wenn vorhanden, sollte immer einen Spalt offen stehen. Das verbessert die Luftzirkulation enorm. Wird das Campingfahrzeug beheizt frieren auch innenliegende Tanks und Wasserleitungen nicht ein. Ist der Abwassertank bspw. unbeheizt und nicht isoliert unterflur verlegt, kann man statt dem Abwassertank einen Eimer nutzen um das Grauwasser aufzufangen. Bevor man startet, sollte man auch die Isolierung seines Wohnmobilausbaus unter die Lupe nehmen. Denn die ist das A und O. Extra Campingfenster mit einer Isolierverglasung sind hier ebenso wichtig wie eine ausreichend groß dimensionierte Heizung. Auch Trennvorhänge und Isoliermatten können helfen.

Unsere Empfehlung
Regelmäßig Lüften
Ausreichend Heizen
Wichtiges Zubehör wie Ersaztbirnen, Schneeschaufel, Leiter und Eiskratzer einpacken

Beachtet man einige Punkte bei der Planung und während des Campens ist das Reisen im Winter mit dem Wohnmobilausbau ein wahres Erlebnis. Man kann die Natur genießen und ist gleichzeitig flexibel in den eigenen vier Wänden unterwegs. Wichtig: sollte es schneien, muss man sein Dach regelmäßig von Schnee befreien. Gerade nasser Schnee kann hier schnell zu schwer werden und die Dachlast an ihre Grenzen bringen. Und ein kleiner Tipp am Rande. Die Gasanlage sollte mit einem Propan-Butan-Gemisch betrieben werden. Das bleibt auch bei Minusgraden gasförmig. Ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik sollte im Winter zur Pflichtausstattung gehören. Mit 11 kg Gas kann man ja nach Nutzung 2 bis 3 Tage auskommen. Daher sollte der Gasvorrat auch regelmäßig geprüft werden, nicht dass man plötzlich im kalten sitzt.