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Bei der Wahl des Basisfahrzeuges für den Wohnmobilausbau spielen viele Punkte eine Rolle. Neben Größe, Kosten, Motorisierung, Kraftstoffart spielen auch Markentreue oder das Ausbauangebot eine entscheidende Rolle. Schwabenmobil hat sich auf den Ausbau von VW Crafter Modellen spezialisiert. Doch was bietet die Zweitmarke vom Mercedes-Ausbauspezialist HRZ?

Neues Design, neue Technik – die ideale Ausgangsbasis?

VW Crafter als Basisfahrzeug für den Wohnmobilausbau – das Schwabenmobil Florida 5.9 QDen neuen VW Crafter haben wir Ihnen bereits vorgestellt. Wer sich den Neuen als Basisfahrzeug für seinen Wohnmobilausbau auserkoren hat, der steht nun vor der Frage: selbst ausbauen oder ausbauen lassen? Grundriss individuell oder von der Stange? Möchte man mit einem bereits ausgebauten Serienmodell in den Urlaub starten, sollte man sich den Wohnmobilausbau Schwabenmobil Florida 5.9 Q einmal genauer ansehen. Die Zweitmarke von Mercedes-Ausbauspezialist HRZ bietet hier ein Querbett-Modell auf Basis des neuen VW Crafters. Damit ist Schwabenmobil einer der ersten Ausbauer, der bereits im Januar ein Fahrzeug auf Basis des Crafters präsentierte. Der Grundriss ist klassisch mit Querbett im Heck. Das Besondere: der Crafter kommt hier mit Allradantrieb vom Band. Rein äußerlich lässt sich die Allradversion aber kaum erkennen. Nur dezente 4-Motion-Schriftzüge geben einen Hinweis an Bug und Heck. Höhergelegt? Fehlanzeige. Grobstollige Reifen? Sucht man ebenfalls vergebens. Dennoch hat der Antrieb Einfluss auf den Innenausbau. Durch den Platzbedarf der Kardanwelle an der Hinterachse, muss der Fahrzeugboden höhergesetzt werden. Folge: eine geringe Innenhöhe – die Gesamthöhe bleibt nämlich identisch. So verliert man immerhin 10 cm an Stehhöhe, was gerade größeren Camper bisweilen ins Kreuz gehen kann. Immerhin kommt der Wohnmobilausbau Schwabenmobil Florida 5.9 Q nur noch auf eine Stehhöhe von 182 cm. Camper sollten, sofern sie bequem stehen wollen, also max. 175 cm groß sein. Wem das nicht ausreicht, der kann auch auf Modelle mit GFK-Hochdach zurückgreifen – der Allradantrieb ist selbstverständlich auch hier verfügbar.

Ein Wohnmobilausbau für nicht allzu große Camper – Schwabenmobil Florida 5.9 Q

VW Crafter als Basisfahrzeug für den Wohnmobilausbau – das Schwabenmobil Florida 5.9 QWie die Stehhöhe ist auch das Bett eher für normalgewachsene Camper konstruiert. Auf eine Verbreiterung in Form von Karosserieerweiterungen wird verzichtet, dass man eine Liegelänge von 180 cm zur Verfügung hat. Nichtsdestotrotz ist der Aufenthalt im Mit dank dicker Matratze, Lattenrost, einer abgepolsterten Wandverkleidung, einem Ablagboard und Lesespots angenehm. Fenster sucht man allerdings vergebens. Nur eine Dachhaube sorgt für Tageslicht und Frischluft. Die knappe Stehhöhe zieht sich durch – immerhin. Denn auch im Bad stehen nur 178 cm zur Verfügung. Der sonstige Bewegungsfreiraum ist dafür vergleichsweise üppig. Das große Schubladen-Waschbecken kann eingefahren werden, sodass man ausreichend Platz für den Toilettenbesuch oder das Duschen hat. Achtgeben sollte man hier dennoch. Ungeschützte Holz- und Stoffflächen könnten sonst Schaden nehmen. Zahnputzbecher, Ablageschale und eine Handtuchstange sind vorhanden. Vergebens sucht man hingegen einen Toilettenpapierhalter oder Stauschränke. Dafür besitzt die verbaute Dachhaube einen Ventilator. Die Küche ist kompakt und mit einer Spüle und einem Zweiflammenkocher mit Elektrozündung ausgestattet. Arbeits- und Stellfläche ist jedoch weniger üppig. Man muss sich mit der Glasabdeckung von Spüle und Kocher begnügen. Die beiden Schubladen und Fächer nehmen dafür Koch- und Küchenutensilien auf. Der eingebaute Kompressorkühlschrank hat ein Volumen von 47 Litern. Das ist zwar nicht gerade groß, dafür ist er von der Sitzgruppe aus und von außen gut erreichbar. Die Sitzgruppe selbst wirkt dank der verbauten kleinen Ablagen (statt großen Fächern) luftig. Um die Rückbank zu nutzen, muss man allerdings erst einmal die Beine zwischen Sitztruhe und Tischbein fädeln. Hat man das geschafft sitzt es sich durchaus bequem. Die Bank bietet zwei weitere Sitzplätze (Hersteller: Schnierle) mit integrierten Gurten an. Sie ist gut gepolstert und leicht konturiert. Seine Urlaubsgarderobe kann man im Kleiderschrank – neben der Küche – unterbringen. Auch die insgesamt fünf Hängeschränke über Sitzgruppe und Bett nehmen die Habseligkeiten, die mit auf Reisen sollen, auf. Im schmalen Heckstauraum können Campingmöbel transportiert werden. Auch wenn der Stauraum nicht nach oben erweiterbar ist, ist er dennoch praktisch. Gerade durch das Türchen, welches von Innen einen Zugriff ermöglicht.

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Drei oder vier Sitzplätze beim Wohnmobilausbau Schwabenmobil Florida 5.9 Q

Der Grundaufbau bleibt gleich. Im Heck das Bett, auf der Beifahrerseite Kleiderschrank und Küche mit Kühlschrank an der Frontseite und auf der Beifahrerseite das kompakte Bad und die Sitzgruppe die in Verbindung mit den beiden drehbaren Vordersitzen genutzt werden kann. Bei der Rückbank kann man jedoch zwischen einem Ein- und Zweisitzer wählen. Der Kastenwagen kommt mit dem Original-Blechhochdach vom Band. Der Aufbau ist klassisch: Außen Stahl, innen Velour und Kunstleder. Als Isolierung kommt PE-/XPS-Schaum zum Einsatz. Die beiden Isolierfenster sind aus Kunststoff und mit einem PU-Rahmen versehen. Zwei der drei Dachhauben sind mit einem Ventilator versehen. Der Möbelbau ist ebenfalls konventionell aus Sperrholz. Für Wärme sorgt eine Truma Combi 4 Gas-Gebläseheizung mit Boiler. Der Frischwassertank fasst 120 Liter. Der Abwassertank hat ein Volumen von 84 Liter – beides durchaus üppig. Der 2,0 Liter TDI 4motion Crafter kommt mit Allradantrieb, Vierzylinder-Turbodiesel und 177 PS inkl. Sechsgang-Schaltgetriebe und 410 Nm Drehmoment zu seinem neuen Besitzer.

Zu haben ist der Wohnmobilausbau Schwabenmobil Florida 5.9 Q ab knapp 62.000 EUR. Dafür erhält man allerdings einen 177 statt 140 PS starken Motor, ein Achtganggetriebe, das 3,5 Tonnen Chassis und viele weitere Extras. Ohne die ganzen Nebenkosten kostet das Wohnmobil immerhin noch knapp 40.000 EUR wobei einige Extras wie der Doppelairbag, eine Trittstufe oder eine klappbare Arbeitsplatte in der Küche durchaus Sinn machen. Wer nichts von der Stange möchte und mit dem vorgegebenen Grundriss des Wohnmobils nicht klar kommt, der kann natürlich selbst ausbauen oder einen Ausbauer beauftragen nach seinen Wünschen einen Grundriss zu entwerfen und umzusetzen. Kauft man sich einen neuen Crafter als Kastenwagen in der Grundausstattung ist dieser bereits für unter 30.000 EUR zu haben. Somit stehen noch mind. 10.000 EUR für den Ausbau zur Verfügung bzw. sogar bis zu 32.000 EUR. Damit lassen sich einige Sonderwünsche realisieren. Wer nur einen abgespeckten Ausbau möchte, kann vielleicht sogar noch sparen.

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