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Ein Aufstelldach hat unschlagbare Vorteile: Stehhöhe, weitere Schlafplätze, eine beeindruckende Aussicht. Auch wenn das Angebot am Markt deutlich gewachsen ist die letzten Jahre, gibt es doch ein paar Nachteile, die man sich vor dem Kauf zumindest bewusst machen sollte.

Zumindest bei den ausgebauten Kastenwagen gibt es spannende Neuentwicklungen

Wachsendes Angebot an Aufstelldächern für den WohnmobilausbauWer sich mit dem Thema Wohnmobilausbau beschäftigt hat weiß, dass es bis vor ein paar Jahren eher mau aussah mit dem Angebot an Aufstelldächern. Nur die beliebtesten Klassiker wie die VW Busse konnten mit solch einem Prachtstück erworben oder gar selbst ausgebaut werden. Nach und nach haben die Hersteller aber auch andere Basisfahrzeuge entdeckt und damit den Zubehörmarkt an Dächern angeregt oder gar selbst Aufstelldächer entwickelt. Die Zahl der ausgebauten Kastenwagen mit Aufstelldach wächst also zunehmend. Auch für exotischere Basisfahrzeuge.

Aufstelldächer bieten einen enormen Mehrwert beim Wohnmobilausbau

Camper wussten es wohl schon länger: ein Aufstelldach hat unschlagbare Vorzüge. Nun haben das auch viele Hersteller erkannt. Warum auch sollte es anders sein. Nicht nur, dass mit dem aufgestellten Dach die Raumhöhe wächst. Nein, in der Regel gewinnt man so zwei weitere Schlafplätze dazu. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die Aufstelldächer nicht mehr nur dem VW California vorbehalten sind. Angefangen haben Pössl, Hymer und Vantourer. Immerhin haben die ihre Ducato-Wohnmobilausbauten mit einem Klappdach versehen. Nachgezogen haben nun auch andere Marken wie Adria, Knaus und Malibu.

Mehr Schlafplätze und ein toller Aussichtsplatz – mit Aufstelldächern im Wohnmobilausbau

Gerade kompakte Camper können die Vorzüge eines Aufstelldaches voll nutzen. Wächst damit, sofern es aufgestellt ist, doch die Innenraumhöhe enorm an, meist sogar auf echte Stehhöhe. Alternative dazu ist nur ein festes Hochdach, welches das Fahrzeug im Alltag schon wieder weniger praktisch macht. Nicht nur, dass der Spritverbrauch wesentlich höher ist. Auch das Abstellen und Parken ist sehr umständlich. In Tiefgaragen fahren ist meist nicht möglich und auch normale Garagen und Carports haben nicht genug Höhe. Anders sieht das bei größeren Kastenwagen aus. Die bringen von Haus aus schon Stehhöhe mit. Dennoch bringt der Dachausbau klare Vorteile mit sich. Neben dem meist festverbauten Bett, gibt es zwei weitere Schlafplätze. Ganz ohne Umbau der Sitzgruppe. So kann sowohl die Sitzgruppe weiter genutzt werden, als auch der Durchgang.

Weiteres Plus, zumindest bei neueren Varianten. Die Stoffwände können mit Hilfe eines Reißverschluss komplett geöffnet werden. Rafft man diese zur Seite, verwandelt sich das Obergeschoss in eine luftige Aussichtsplattform. Damit genießt man nicht nur die frische Luft, sondern eine unglaubliche Aussicht. Gerade Eltern werden das Aufstelldach zu schätzen wissen. Denn für die Kinder ist das Obenschlafen immer ein Abenteuer.

Fertige Wohnmobilausbauten mit Aufstelldach für die kommende Saison

Wer sein Fahrzeug nicht selbst ausbauen möchte, kann sich aktuell bei vielen Herstellern umschauen. Die Produktpalette an Fahrzeugen mit Aufstelldach ist stark gewachsen. Die Auswahl ist entsprechend groß. So findet man mit Sicherheit das passende Fahrzeug und den passenden Grundriss für seine Anforderungen.

  • Adria Twins Sports Edition 640 SGX
  • Hymers Ayers Rock, Free S, Grand Canyon S, Yosemite, Yellowstone
  • Karmann Davis-View
  • Knaus Boxstar und Boxlife
  • Weinsberg Carabus und Caratour
  • Vantourer alle Modelle
  • Malibu alle Family-for-4-Modelle
  • Pössl für alle Fahrzeuge außer P2 Relax, Roadcruiser, Revolution, Roadcruiser XL, Trena, Prime und H-Linie
  • Westfalia James Cook und Columbus Modelle

Die Auflistung ist nicht abschließend. So gibt es zahlreiche weitere Hersteller wie Bürstner, Etrusco und Laika, die ihre großen Campingbusse mit Aufstelldach anbieten. Auch einige Hymer-Marken nutzen das SCA-Dach. Ebenso wie Robeta, Rocket-Camper und Flowcamper. Auch, wenn ein Aufstelldach im Wohnmobilausbau beinahe unschlagbare Vorteile bietet, gibt es auch ein paar Schattenseiten. Zumindest ein paar Dinge, die man wissen sollte. So bringt das Aufstelldach natürlich ein Plus an Gewicht mit. Meist deutlich über 100 kg. Das geht natürlich zu Lasten der Zuladung. Zudem wird der Schwerpunkt des Fahrzeuges nach oben verlagert, was die Fahrstabilität negativ beeinflusst. Weiterer Minuspunkt: die Montage von Dachhauben ist nur noch eingeschränkt möglich. Meist nur über dem Fahrerhaus, über der Aufstiegsluke oder bei langen Fahrzeugen im Heckbereich. Kurze Kastenwagen mit 540 cm Länge haben mit dem Aufstelldach keinen Platz mehr für Zubehör. Transportboxen, Sat- oder Klimaanlagen fallen also flach. Und, gerade wer im Winter unterwegs ist, sollte wissen, dass die dünnen Stoffwände nur wenig Dämmwirkung haben. Nur wenige Hersteller bieten hier optionale Isolationsmatten oder Warmluftkanäle an. Wie ein Aufstelldach funktioniert und welches sich bewährt hat? Das erfahren Sie kommende Woche.