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Warmes Wasser im Wohnmobil ist heute kein Luxus mehr. Vorbei sind die Zeiten als man sich morgens mit kaltem Wasser begnügen musste. Denn Wasserboiler sind heute günstig wie nie und meist kinderleicht einzubauen. Doch welche Methoden der Warmwasserversorgung gibt es und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Methoden der Warmwasserversorgung

Bei der Herstellung von Warmwasser kann man zwischen zwei Methoden unterscheiden: Strom und Gas.

Die Stromvariante ist die verbreitetste Art der Wassererhitzung. Hierbei erhitzt ein Heizstab den kompletten Inhalt des Boilers und schafft so warmes Wasser, welches zum Duschen, Spülen oder Putzen verwendet werden kann. Bei der Warmwasserversorgung mit einem Gasboiler hingegen wird mit einem Gasbrenner betrieben. Derlei Boiler gibt es in den verschiedensten Größen und Ausführungen.

Elektrische Boiler im Vergleich

elgena nautic-therm s2Für einen guten Boiler mit einem Volumen von 10 Litern muss man mit rund 300 Euro rechnen. Kleinere Boiler wie der ELGENA Kleinboiler KB6 gibt es bereits für rund 170 Euro. Dieser fasst allerdings nur 6 Liter Wasser. Der 10 Liter Nautic-Therm S Boiler von ELGENA ist für rund 380 Euro zu haben.

 

Auch Truma bietet elektrische Boiler an. Für 190 Euro gibt es zum Beispiel die 5 Liter Truma Therme. Diese verfügt über eine Fernbedienung und eine elektrische Anzeige, was das Anheizen deutlich erleichtert. Dieses Leichtgewicht mit 2kg verfügt über eine effiziente Nutzung der Heizungswärme und bietet dank des zusätzlichen Heizstabes auch ohne den Heizbetrieb warmes Wasser - also eine permanente Warmwasserversorgung.

 

Alternative Warmwasserversorgung

Wer es billiger haben möchte, kann auch schon für rund 70 Euro einen einfachen Heizstab erwerben. Dieser wird dann einfach in den Frischwassertank eingeführt und heizt so das Wasser auf. Wer einfach nur schnell warm Duschen möchte, der kann auch für 5 Euro auf eine Solardusche zurückgreifen. Diese fasst 20 Liter.

Gasbetriebene Boiler zur Warmwasserversorgung

Warmwasserversorgung Neben der Stromvariante gibt es auch die Möglichkeit durch Gas warmes Wasser zu erzeugen. Gasboiler wie von Truma haben meist ein größeres Volumen, kosten dementsprechend aber auch mehr Geld. Je nach Modell muss man hier mit einem Einstiegspreis von 600 Euro rechnen. Der Boiler B10 bzw. B14 verfügt über ein Fassungsvermögen von 10 bzw. 14 Litern und arbeitet mit einem 1500 W Gasbrenner. Besonders ist dabei nicht nur der geringe Gasverbrauch und die Unabhängigkeit beim Reisen, sondern auch die platzsparende Bauweise und die kurze Aufheizzeit.

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Warmwasserversorgung

Elektrische Boiler haben den Vorteil, dass sie einfacher zu verbauen sind und Sie sich keine Sorgen um austretendes Gas machen müssen. Allerdings fressen diese natürlich viel Strom und brauchen in der Regel relativ lange, um viel Wasser zu erhitzen. Gasboiler sind hier schneller und können eine größere Menge an Wasser erhitzen. Allerdings sind diese deutlich teurer und sollten regelmäßig auf Dichtigkeit überprüft werden. Am besten eignet sich hier die Installation eines Gasmelders.

Einbau

Der Einbau gestaltet sich relativ simpel. Elektrische Boiler werden einfach ans Netz angeschlossen. Bei Gasboilern muss dagegen oft darauf geachtet werden, dass die Gasleitungen nicht zu stark knicken oder über scharfe Kanten verlaufen. Dennoch sollte auch ein solcher Einbau solcher Boiler für eine Warmwasserversorgung mit ein wenig Geschick einfach von der Hand gehen.

Fazit zur Warmwasserversorgung im Wohnmobil

Insgesamt kann man sagen, dass es auch hier natürlich auf den Geschmack und die Vorlieben des jeweiligen Campers ankommt. Wer sich bereits grundsätzlich gegen einen Gaseinbau entschieden hat, wird sich sicher für einen elektrisch betriebenen Boiler entscheiden. Wer hingegen die Autarkie liebt und lebt, wird für seine Warmwasserversorgung gerne auf einen Gasboiler zurückgreifen. Der Markt bietet für beide Varianten eine ausreichende Zahl an Geräten zur Warmwasserversorgung.