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Der Markt bietet mittlerweile eine Vielzahl an Basisfahrzeugen, die sich für den eigenen Wohnmobilausbau anbieten. Von Fiat über Mercedes bis hin zu VW und Co. So manche Fahrzeuge scheinen sich auf den ersten Blick nicht groß zu unterscheiden. Wo aber liegen die Vor- und Nachteile der jeweiligen Wohnmobilausbau-Basisfahrzeuge?

Wer die Wahl hat,hat die Qual

tobias weinhold Gtg72FwlF60 unsplash 723 274Früher, so sagt man, war vieles einfacher. Das stimmt nicht immer. Bezieht man sich auf die Wahl des Basisfahrzeuges für den Wohnmobilausbau, könnte es aber durchaus stimmen. Warum? Die Vielfalt war deutlich geringer. Heute gibt es zahlreiche Fahrzeuge, die sich als Basis für den eigenen Wohnmobilausbau eignen. Nicht nur innerhalb der Marken, sondern auch Markenübergreifend. Fiat, Mercedes, VW und Co. Alle bieten mitterlerweile die verschiedensten Fahrzeuge für den Wohnmobilausbau an. Vom Campingbus bis zum Kastenwagen. Aber wo liegen eigentlich die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Fahrzeuge?

Das Angebot Wohnmobilausbau-Basisfahrzeuge ist im Wandel

wantto create PnPWRt5 hEE unsplashDie Basisfahrzeuge für den Wohnmobilausbau entwickeln sich stets weiter. Noch nie war der Wandel des Angebots so groß wie heute. So bringt der Markt einige Neuheiten in der 3,5-Tonnen-Klasse und in der darunter liegenden Gewichtsklasse hervor.

Wer es kompakt mag, findet schnell den Klassiker: den VW T 6.1. Der Campingbus gibt hier immer noch den Ton an und spielt in der Klasse bis zu 3 Tonnen Gesamtgewicht.

Für viele der klassische Campingbus ist der VW Bulli – wie er liebevoll genannt wird. Der Camper ist damals wie heute sehr beliebt bei den Freizeitfahrzeug-Fans und wird gerne als Basisfahrzeug für den Wohnmobilausbau genutzt. Mittlerweile schon in der 6. Generation als T 6.1. Klar, dass VW sich auf seinem Erfolg nicht ausruht und den Campingbus stets weiter verfeinert. So bekommt er dieses Jahr mal wieder ein Facelift und wird mit einigen technischen Neuerungen versehen. Den Bestseller gibt es in den verschiedensten Varianten. Vom einfachen Kastenwagen über den rundum verglasten Kombi bis hin zur Caravalle und der Großraumlimousine Multivan. Auch einen fertig ausgebauten Campingbus, den California, hat VW am Start. Zwei Außenlängen und drei Aufbauhöhen machen den VW flexibel nutzbar. Großes Manko ist jedoch der Preis.

Aber das ist natürlich noch längst nicht das einzige Fahrzeuge für den Wohnmobilausbau. Mercedes, Ford, aber auch Toyota und Opel haben hier mittlerweile nachgelegt. In der Kompaktklasse ruft Mercedes den Vito bzw. die V-Klasse auf den Plan. Den Vito gibt es in zwei Grundversionen, die V-Klasse ist eine richtige Großraumlimousine. Das Facelift 2019 und zwei neue Motoren machen sie besonders attraktiv. Der Vito ist eher das Einstiegsfahrzeug in die Stern-Klasse und ist mit einem Renault Motor versehen. Insgesamt wirkt er zwar etwas schlichter als die V-Klasse, die Ausstattungsvielfalt ist aber auch hier geboten.

Auch Renault, Nissan und Fiat spielen bei den kompakten Wohnmobilausbauten mittlerweile

Welche aktuellen Basisfahrzeuge gibt es für den Wohnmobilausbau?Der Renault Trafic eignet sich ebenfalls als Basisfahrzeug für den Wohnmobilausbau und geht nun mehr in die dritte Generation. 2019 hat Renan,ult hier etwas Modellpflege betrieben und das Fahrzeug mit LED-Scheinwerfern, c-förmigen Tagfahrlichtern und etwas mehr Chrom am Kühler versehen. Beim Motor gibt es nun 2,0 Liter dCi-Motoren, statt der bisher zum Einsatz kommenden 1,6 dCi-Aggregate. Den Transporter, der sich für den kompakten Wohnmobilausbau wahrlich ideal eignet, gibt es auch als Nissan NV300 und Fiat Talento – jeweils in zwei Längen. Da sich die Karosserieform nach oben kaum verjüngt, eignen sich die Fahrzeuge als Wohnmobilausbau-Basis optimal. Denn man hat nicht nur viel Platz im Inneren sondern auch ausreichend Raum für ein breites Dachbett.

Citroën, Peugeot, Opel und Toyota spielen auch mit

Das bislang bekannte Trio, Citroën, Peugeot und Toyota, wird durch die Übernahme von Opel durch den französischen PSA-Konzern nun zum Quartett. Den Opel Vivaro und Zafira gibt es dafür nun baugleich in drei Längen. Die Übernahme hat die Fahrzeuge auch technisch vorangebracht. Durch die komplette Neuentwicklung von PSA ist der Campingbus nun sehr komfortabel in seiner Federung und mit zahlreichen Sicherheitssystemen ausgestattet. Der Citroën Spacetourer und Jumpy, der Peugeot Traveller und Expert und der Toyota Proace sind wie die Opel-Modelle mehr Van als Lieferwagen. Das ist im Alltag zwar praktisch, bietet für den Wohnmobilausbau aber etwas weniger Platz. Dafür liegen die Modelle preislich wesentlich günstiger.

Ein besonderes Highlight für den Wohnmobilausbau ist der Ford Transit Custom. War er vor einigen Jahren noch das hässliche Entlein, das kaum einer kannte und wollte, hat sich das Basisfahrzeug mittlerweile zum schönen Schwan entwickelt. Das Facelift 2018 brachte ihm noch einmal neue Scheinwerfer und einen überarbeiteten Kühlergrill. Mehr Wertigkeit brachte das Facelift zudem im Inneren beim Armaturenbrett. Zwischen 105 und 170 PS ist der schicke Campingbus für den Wohnmobilausbau zu haben. Verschiedenste Sicherheitssysteme können dazu gebucht werden. Dank zweier Längen und Höhen kann der Ford Transit Custom optimal an die eigenen Anforderungen des Wohnmobilausbau angepasst werden. Das neue Gesicht steht dem Ford auf jeden Fall gut, der als Kasten und als Kombi erhältlich ist. Damit ist die Vielfalt an Basisfahrzeugen für den Wohnmobilausbau im Vergleich zu früher deutlicher gewachsen. Und was ist, wenn man mehr will? Größer sein möchte? Auch bei den Kastenwagen hat sich einiges getan. Erfahren Sie hierzu nächste Woche mehr.

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