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Wer auch unterwegs im Wohnmobilausbau Internet nutzen möchte – gerade auf mehreren Geräten mit mehreren Nutzern, der hat verschiedene Möglichkeiten. Nicht nur die Netzqualität, sondern auch die Anschaffungskosten unterscheiden sich hierbei aber.

Mit LTE und WLAN auch im Wohnmobilausbau online sein

WLAN und Internet im Wohnmobilausbau – unterwegs online seinHeutzutage ist es eigentlich schon fast normal, dass wir immer und überall erreichbar sind. Wir wollen Smartphone und Co. auch nutzen. Auch in der Freizeit. Man surft im Internet, liest Blogs, postet in sozialen Netzwerken oder streamt seine Lieblingsserie. All das geht aber nur mit einer stabilen Verbindung ins Internet. Die meisten Smartphone Tarife ermöglichen das zumindest relativ günstig – meist ohne Mehrkosten – in Deutschland. Je nachdem für welchen Tarif man sich entschieden hat. Im EU-Land sieht es meist noch gut aus. Außerhalb der EU schon weniger. Wer oft oder lange unterwegs ist, wird sein Datenvolumen so auch schnell aufbrauchen. Wie aber bekommt man dann im Wohnmobilausbau eine stabile Internetverbindung?

Schnelle Hilfe dank mobilem Internet im Wohnmobilausbau

Dabei nutzen wir das Internet natürlich nicht nur zum Zeitvertreib. Nein, auch viele nützliche Dinge lassen sich damit machen. Beispielsweise kann der nächste Stellplatz gesucht und via Navigationsapp angesteuert werden. Auch das Wetter hat man mit dem Smartphone immer Blick. Neu in der Gegend? Dank mobilem Internet lassen sich schnell Sehenswürdigkeiten finden. Allen Anwendungsfällen gemein: mit einer langsamen Verbindung macht es keinen Spaß. Aber wie kann man dem entgegenwirken?

Schauen wir uns erst einmal an, auf welchem Wege wir das Internet in unseren Wohnmobilausbau bekommen. Wir können das Mobilfunknetz nutzen, ein lokales WLAN-Netz oder eine Satellitenanlage. Letztere muss dann aber logischerweise auf dem Fahrzeugdach auch installiert sein. Die Exklusivlösung quasi. Klingt verlockend, ist aber meistens mit hohen (Verbindungs-)Kosten verbunden. Wer seinen Camper also nicht permanent beruflich nutzt und eine stabile Internetverbindung zwingend braucht, sollte auf andere Lösungen setzen. Günstiger ist es via Mobilfunknetz und/oder WLAN-Netzen.

Mit einer WLAN-Antenne das WiFi-Netz in den Wohnmobilausbau holen

Am günstigsten liest, sucht, postet und streamt man mit einem lokalen WLAN- oder WiFi-Netz, also kabellosem Funknetz. Weltweit gibt es davon schon ca. 100 Millionen. Mit Hilfe von Apps wie bspw. Netspot oder Wiffinity lassen sich die lokalen Netzwerke ganz einfach finden. Kleines Manko: offene WLAN-Netze sind nicht immer sicher. Vertrauliche Daten wie beim Online Banking sollte man hier nicht preis geben.

Eingeloggt ist man schnell. Handy oder Tablet angeschalten und über die Einstellungen das WLAN aufrufen. Hier findet man eine Liste aller verfügbaren Netzwerke. Das richtige ausgewählt und zack schon hat man kostenloses WLAN. Ist das Netzwerk gesichert muss man vorher nur das entsprechende Passwort eingeben. So toll diese Option auch ist, einen Nachteil hat sie. Je nach Standort und Entfernung zum WLAN schwankt die Signalstärke. Wer zu weit weg ist, empfängt das Netz gar nicht mehr. Abhilfe schaffen hier WLAN-Antennen. Denn diese optimieren die Signalqualität und blenden Störgeräusche aus. Verstärken tun sie das Netzwerk allerdings nicht. Ist das WLAN leistungsschwach und langsam, schafft die WLAN-Antenne hier keine Abhilfe. Eine schmale Bandbreite und viele Nutzer verstopfen den Datenkanal schnell.

Daher sollte die Antenne möglichst groß gewählt werden. Wenn alle Stricke reißen, kann die Antenne auch auf das Fahrzeugdach gestellt werden. Je nach Bauart kann man so auch über einige Kilometer das WLAN-Netz einfangen und optimieren. Im Idealfall schafft man sich dazu noch einen WLAN-Router an. Der nimmt das Signal der Antenne auf und baut im eigenen Wohnmobilausbau ein WLAN-Netz auf. So können sich mehrere Handys oder Laptops einloggen. Die Kosten dafür sind überschaubar. Antennen gibt es schon ab 40 EUR, einen Router ab 60 EUR. Aber was tun, wenn es kein lokales WLAN-Netz gibt, das die beiden Systeme nutzen können?

Mit LTE und Datenkarte ins Internet im Wohnmobilausbau

Hat man kein WLAN-Netz muss man das Mobilfunknetz nutzen, um im Wohnmobilausbau eine Internetverbindung zu erhalten. Simple Lösung: man nutzt das eigene Handy. In den meisten EU-Ländern sind Roaming-Gebühren abgeschafft. Damit sind die Kosten überschaubar. Aber Achtung: oft ist das Datenvolumen im Ausland vom Anbieter limitiert. Wer viel surfen will unterwegs, sollte vorher also seinen Tarif prüfen und ggf. nachjustieren.

Andere Möglichkeit: man nutzt eine Daten-SIM des Reiselandes. Das hat mehrere Vorteile. Zum einen sind die Datentarife in der Regel deutlich günstiger und zum anderen ist die Kostenkontrolle aufgrund der Prepaid-Karten enorm hoch. Manche Smartphones können mit zwei SIM-Karten betrieben werden (Dual-SIM). Hat man so eins, kann man beim Surfen einfach die Zweitkarte nutzen und einen Hotspot über das Handy einrichten. So können weitere Geräte oder Personen mit dem Netzwerk verbunden werden. Durch die Dual-SIM Technik bleibt man auch weiterhin unter seiner gewohnten Rufnummer erreichbar. Tauscht man die eigene SIM-Karte gegen die Daten-SIM ist man erst einmal nicht mehr unter der eigenen Nummer verfügbar.

Aber auch hierfür gibt es eine Lösung: den WLAN-Router. Mit einem Akku ausgestattet, bauen sie ihr eigenes WLAN-Netz auf. Steckt man die Datenkarte des Reiselandes ein, können sich so mehrere Endgeräte und Personen mit dem Internet verbinden. Für einen guten WLAN-Router zahlt man allerdings gut und gerne 150 EUR und mehr.

Damit das Internet auch vernünftig läuft, braucht man eine vernünftige Signalstärke. Wenn man via Handy oder Router ins Internet geht, sollte ein LTE oder künftig 5G Tarif vorhanden sein. Was natürlich immer sein kann: dass die Wände des Wohnmobilausbaus den Empfang das Mobilfunksignals ggf. abschirmen. Hier hilft ein Signaloptimierer in Form einer LTE-Antenne. Diese wird im Fenster oder auf dem Dach platziert und sorgt so für einen deutlich besseren Empfang. Kostenpunkt: schon ab 20 EUR. Wer eine ganze Stange Geld in die Hand nehmen will, kann sich auch eine Rundum-Sorglos-Lösung einbauen: eine leistungsfähige Kombi-Antenne auf dem Dach. Damit kommt man nicht nur via LTE ins Internet, sondern auch über lokale WLAN-Netze. Diese Breitbandantennen hören auf die Bezeichnung MIMO: Multiple Input, Multiple Output. Der Name ist Programm, denn sie nutzen mehrere Sende- und Empfangselemente. Meist mit an Bord ist zudem GPS. Mit dem passenden Route, der die Signale der Antenne verarbeitet, kann das Internet dann sogar auch unterwegs genutzt werden. Die Kosten liegen hier allerdings bei rund 1500 EUR für Antenne und Router. Dazu kommen noch die Kosten für Kabel und den monatlichen Datentarif. Je nachdem wie viel man reist und wie gut und zuverlässig die Verbindung sein muss, gibt es also verschiedene Möglichkeiten auch im Wohnmobilausbau Internet zu nutzen. Welche Lösung die beste ist, muss jeder selbst entscheiden.