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Sehr beliebt bei den Campern ist der Wohnmobilausbau des Alltags- oder Zweitfahrzeuges. Die Fahrzeuge sind deutlich kleiner als Wohnmobile, kompakt und auch im Stadtverkehr gut manövrierbar. Damit aus einem Familienwagen aber ein Wohnmobilausbau zum Campen wird erfordert es ein paar Dinge wie bspw. das passende Heckzelt.

Klein, kompakt, wendig und voll ausgestattet

Wohnmobilausbau eines Hochdachkombis – mit wenigen Tricks zum CamperDer Trend hin zu kleineren Wohnmobilen ist schon länger bekannt. Die Wohnmobilhersteller haben reagiert und in den meisten Fällen mittlerweile auch ein paar Kastenwagenmodelle im Programm. Aber es geht noch kompakter. Hochdachkombis, die als Alltags- oder Zweitfahrzeug genutzt, bieten sich hier gerade zu an. Damit aus dem Familienwagen aber ein waschechter Wohnmobilausbau wird, gibt es ein paar Dinge, die man nachrüsten sollte. Neben der Auswahl des richtigen Fahrzeuges, benötigt man natürlich die passenden Möbel, ggf. ein Dachzelt und im besten Fall ein Heckzelt. So kann man es sich auch auf dem Campingplatz bequem machen.

Noch kleiner als Campervans – der Wohnmobilausbau eines Hochdachkombis

Für viele sind die klassischen Campervans auf Mercedes Vito oder VW T6 Basis schon „klein“. Kuschlig wird es darin alle mal. Der Platz ist, wie es die Natur der Sache ist, etwas beengt. Stehen kann man in der Regel nur mit einem entsprechenden Sonderdach. Aber es geht noch kleiner. Hochdachkombis als Campingfahrzeuge erfreuen sich durchaus einer wachsenden Beliebtheit. Die Fahrzeugwahl ist groß: VW Caddy, Ford Tourneo, Renault Kangoo, Citroen Berlingo oder Fiat Doblo. Alle können zum Camper ausgebaut werden. Möbel und Bett kriegt man auf jeden Fall unter.

Wer nicht selbst ausbauen will, kann kaufen

Hat man nicht das Werkzeug, das Geschick oder die Zeit um seinen Hochdachkombi, kann man natürlich auch schon fertige Fahrzeuge kaufen. Bei Reimo gibt es bspw. den VW Caddy Maxi Camp. Der kleine Camper ist sogar mit einem Aufstelldach versehen. Die Liegefläche von 195 x 93 cm kann sich durchaus sehen lassen. In Verbindung mit dem Bett in der unteren Etage (200 x 113 cm) können bis zu Camper hier schlafen. Untertags finden fünf Personen einen sicheren Sitzplatz. Und das mit eingebauten Camperausbau. Auf der Beifahrerseite im Heck ist die Möbelzeile mit Spülbecken, Gaskocher und Kühlbox zu finden. Mit dem ausklappbaren Tisch kann man im Fahrzeuginneren auch gemütlich frühstücken. Einzig was dem Kleinen fehlt, um als „vollwertiges“ Wohnmobil zu gelten ist das Bad. Wer will findet aber sicherlich einen Platz für eine mobile Toilette und eine kleine Außendusche.

Bei Flexcamper findet man ebenfalls zu Minicampern ausgebaute Hochdachkombis. Basis ist hier bspw. der Fiat Fiorini. Mit den verfügbaren Möbelmodulen wird das Fahrzeug schnell zum Single-Camper. Mit einem Einflamm-Edelstahlkocher, einem Wasser- und Abwasserkanister, einem Spülbecken, einer 7 Liter Kühlbox, einer Sitzbank, die zum Bett umfunktioniert werden kann, einem Tisch und einer Campingtoilette hat der kleine Camper alles was man zum Reisen braucht. Das Bett hat eine Größe von 180 x 70 cm. Zwar darf man jetzt nicht der größte Camper sein, wenn man ein gemütliches Nachtlager haben will, das sollte bei der Fahrzeuggröße aber klar sein. Wer will kann den Ausbau auch in den VW Caddy oder Renault Kangoo einbauen lassen. Fährt man hier mit seinem Fahrzeug vor kostet der Komplettausbau knapp 6.000 EUR. Aber auch einzelne Möbelmodule können erworben werden.

Mehr Wohnraum mit einem Heckzelt beim Wohnmobilausbau Hochdachkombi

Hat man das passende Fahrzeug samt passendem Ausbau gefunden, kann man über die Anschaffung eines Heckzeltes nachdenken. Der Vorteil: der Wohnraum kann schnell und einfach vergrößert werden. Gerade wer ein Küchenmodul hat, das nur draußen genutzt werden kann, wird sich bei Regen über das Heckzelt freuen. Die Variante, die mit Gurten an der Heckklappe montiert wird, kann für viele Fahrzeuge genutzt werden und wird zusätzlich mit einer Klettverbindung und Abdichtung an der Karosserie befestigt. Die Rückwand kann als Tür oder Sonnensegel genutzt werden. Bei Vaude gibt es sogar ein großes Heckzelt mit Fenstern für Hochdachkombis. Es ist selbststehend und kann tagsüber also einfach stehengelassen werden. Praktisch, wenn man viel mit dem Basisfahrzeug unterwegs ist.

Wem das noch nicht reicht, der kann sich zusätzlich nach passenden Dachzelten umschauen. Wie der Name schon sagt werden diese auf dem Dach befestigt und können am Zielort einfach aufgeklappt werden. So hat man schnell einen weiteren Schlafplatz. Ausführungen und Größen sind dabei unterschiedlich, sodass für jeden das Richtige dabei ist. Möglichkeiten gibt es mittlerweile zum Glück viele. Wer sich für einen Wohnmobilausbau seines Hochdachkombis entscheidet, muss mittlerweile also nicht mehr um ein fehlendes Angebot fürchten. Egal ob Möbel, Heckzelt oder Dachzelt. Für die meisten Fahrzeuge gibt es passende Modelle und Ausführungen. Wer seinen Alltagswagen gerne zum Minicamper umfunktionieren möchte, kann dies im Handumdrehen realisieren – auch ohne selbst Hand anlegen zu müssen.

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