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Die Elektromobilität hält weiterhin Einzug. Auch bei den Kastenwagen. Damit rutschen die Kastenwagen in die Aufmerksamkeit umweltbewusster Wohnmobilausbauer. Der ë-Jumper verspricht bis zu 340 km Reichweite und eine schnelle Ladung. Aber was kann der elektrisch angetriebene Kastenwagen noch?

Ein elektrischer Kastenwagen in vier Varianten

arno senoner 98T88DmDxko unsplash 723 274E-Mobilität findet immer mehr Einzug in unserem Alltag. Lange Zeit kamen jedoch nur Pkws in den Genuss der sauberen Energie. Doch das ist vorbei. Denn mittlerweile wächst auch der Markt der elektrischen Nutzfahrzeuge stetig an. So auch mit dem Citroën Jumper, der als elektrische Variante auf den charmanten Namen ë-Jumper hört. Damit wird der elektrische Antrieb auch für Camper durchaus attraktiv. Wer vor Jahren auf seiner Suche noch kein passendes Basisfahrzeug gefunden hat, der hat mittlerweile sogar die Qual der Wahl. Fiat, VW, Mercedes, Citroën. Auch in diesem Bereich lässt sich der alternative Antrieb nicht aufhalten. Aber was hat der Citroën ë-Jumper denn nun alles zu bieten?

Nach dem ë-Jumpy kommt der ë-Jumper für den elektrischen Wohnmobilausbau

Der elektrisch betriebene ë-Jumpy ist bereits geraume Zeit auf dem Markt. Mit dem ë-Jumper stellt PSA nun eine elektrische Version des klassischen Jumpers vor. Damit gibt es nun auch eine größere Kastenwagenvariante mit Elektroantrieb. Das Fahrzeug eignet sich ideal für Kurz- und Mittelstrecken. Damit können kleinere Wohnmobilausflüge also problemlos bestritten werden. Der Vorteil: nutzt man das Fahrzeug auch im Alltag, können Erledigungen in der Stadt besonders umweltschonend gemacht werden.

Aber von vorne. Der Citroën ë-Jumper ist ein Gemeinschaftsprodukt von PSA und Ducato. Synergien werden hier also optimal ausgenutzt. Dennoch unterscheiden sich der elektrische Fiat Ducato und Citroën Jumper. Vor allem in der Antriebstechnik.

Der elektrische Fiat Ducato ist bereits vor einiger Zeit vorgestellt werden. Citroën zieht hier nun nach.

Dass es hier Unterschiede gibt, trotz der Kooperation, sollte keine Überraschung sein. Zumindest für Camper, die sich mit dem Thema befassen und die den Markt und die Hersteller dahingehend beobachten. Denn auch bei den Verbrennermodellen mit Dieselmotor setzen die beiden Big Player auf unterschiedliche Techniken. Neben Citroën und Fiat gehört aber auch der Hersteller Peugeot zur Kooperation. Hier gibt es das Pendant, den Boxer, bislang aber noch keine elektrische Version, auch wenn er dieselbe Basis nutzt wie der Ducato und Jumper. Lange dauern wird es vermutlich aber nicht mehr.

Bis zu 340 Kilometer Reichweite – durchaus attraktiv für den elektrischen Wohnmobilausbau

Der stärkste Elektromotor, den es für den Citroën ë-Jumper gibt, hat 120 PS und ein Drehmoment von 260 Nm. Bei den Akkus soll es zwei Größen geben. Einmal eine 37 kWh Lithium-Ionen-Batterie mit bis zu 200 Kilometern Reichweite und zudem eine Variante mit 70 kWh Speicherkapazität. Damit soll eine Reichweite von bis zu 340 Kilometern möglich sein. Das kann sich durchaus sehen lassen und scheint praxistauglich zu sein. Auch wenn es rund 20 Kilometer weniger sind, als Fiat bei seiner E-Ducato-Version zusagt.

Vier Modelle für den elektrischen Wohnmobilausbau verfügbar

Den ë-Jumper wird es in vier Modellen geben. Die kurze Version hört auf den Namen L1 und ist mit dem 37 kWH Akku ausgestattet. Etwas länger ist das L2 Modell. Hier kann man selbst wählen ob man den kleinen oder großen Akku haben will. Die Ausführungen L3 und L4 setzen auf längere Radstände und Aufbauten und werden mit der 70 kWh Batterie geliefert. Die Wahl haben Kunden also nur bei der mittleren L2 Version. Ansonsten sind die Batteriegrößen gestetzt.

Neben der Reichweite spielt aber vor allem auch die Ladedauer eine Rolle. Gerade, wenn man das Fahrzeug als Wohnmobilausbau nutzt und damit nicht nur die nähere Umgebung erkundet. Nach Herstellerangaben soll der Wohnmobilausbau Citroën ë-Jumper mit bis zu 22 kW Strom speichern. Egal ob an einer Ladesäule oder Wallbox. Mit an Bord ist dafür ein praktisches 8 Meter langes Kabel. Wer einen Schnelllader nutzt, spart deutlich Zeit. Über CCS ist eine Ladeleistung von maximal 50 kW möglich. Das heißt innerhalb von 60 Minuten lädt sich der Akku um 80 % auf. Das kann sich sehen lassen. Findet man unterwegs die richtige Ladestation, kann es also schnell weiter gehen auf dem Weg in den Urlaub. Kleines Manko: der Verkaufsstart des ë-Jumpers ist noch nicht bekannt. Ebenso sind die Preise noch nicht beziffert. Möchte man seinen Wohnmobilausbau also elektrisch aufstellen, muss man entweder auf Fiat zurückgreifen oder sich etwas in Geduld üben. Wir sind auf jeden Fall gespannt.