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Wer sich nicht für einen Campingbus entscheidet, wir haben letzte Woche einige dafür passende Basisfahrzeuge vorgestellt, greift beim Kauf oft zum Kastenwagen. Die Fahrzeuge bieten deutlich mehr Platz und sind dennoch noch kompakt und wendig.

Deutlich mehr Platz und dennoch kompakter als ein Wohnmobil

Wohnmobilausbau für Basisfahrzeuge bis 3,5 TonnenEin Campingbus ist nicht für jeden etwas. Wer mit der ganzen Familie oder viel Equipment verreist, kommt hier schnell an seine Grenzen. Möchte man dennoch kein Wohnmobil, sind ausgebaute Kastenwagen eine gute Alternative. Sie bieten deutlich mehr Platz als Campingbusse und sind dennoch wendig und agil. Auch das Manövrieren auf schmalen Straßen und in engen Kurven ist damit klein Problem. Zudem sind sie unauffälliger als klassische Wohnmobile und können auch einmal ungestört am Straßenrand oder auf dem Parkplatz stehen. Auswahl an Basisfahrzeuge bis 3,5 Tonnen für den Wohnmobilausbau gibt es mittlerweile so einige. Nachfolgend möchten wir euch beliebte Basisfahrzeuge bis 3,5 Tonnen vorstellen, die sich für den Wohnmobilausbau bestens eignen. Egal ob man selbst ausbaut oder ausbauen lässt.

Nutzlast, Platz und Wohnkomfort im Fokus beim Wohnmobilausbau

Wohnmobilausbau für Basisfahrzeuge bis 3,5 TonnenZwar sind Kastenwagen weniger agil als Campingbusse, dafür punkten sie mit einer deutlich höheren Nutzlast, mehr Platz und einem größeren Wohnkomfort. Weiterer Vorteil: Kastenwagen dieser Klasse sind in der Regel mit einem Bad ausgestattet. Somit ist man nicht mehr auf die Sanitäreinrichtungen der Campingplätze angewiesen. Zudem kann man meist ohne große Umbauten in das feste Bett fallen. Die Auswahlmöglichkeiten sind groß. Klassiker ist immer noch der Fiat Ducato. Aber auch der Citroën Jumper, der Mercedes Sprinter oder der Ford Transit sind beliebte Basisfahrzeuge.

Fiat Ducato als Basisfahrzeug für den eigenen Wohnmobilausbau

Der Fiat Ducato ist beliebt. Nicht nur zum Selbstausbau, sondern auch bei den Reisemobilherstellern. Diese nutzen das bewährte Basisfahrzeug oft für ihre teil- oder vollintegrierten sowie Alkoven-Wohnmobile. Immerhin zwischen 70 und 80 % der Wohnmobilhersteller setzen auf den Transporter aus Italien. Die aktuelle Generation gibt es in ihren Grundzügen schon seit 2006. Kleine Retuschen und ein größeres Facelift 2014 prägen die Optik des Italieners. Dieses Jahr wurden neue Motoren und eine 9-Gang-Wandlerautomatik vorgestellt. Die neuen Motoren gibt es natürlich auch bei den baugleichen wie Jumper und Boxer. Der Ducato ist ab nun mit einem 2,3 Liter Turbodiesel Motor mit 120 bis 178 PS ausgestattet. Citroën und Peugeot greifen auf einen 2,2 Liter Dieselmotor mit 110 und 163 PS zurück. Vier Längen ab 541 cm und drei Höhen bieten ausreichend Platz für den Innenausbau des Wohnmobilausbaus.

Citroën Jumper und Peugeot Boxer als Basisfahrzeuge bis 3,5 Tonnen

Wohnmobilausbau für Basisfahrzeuge bis 3,5 TonnenEbenfalls häufig genutzt wird der Jumper. Er und der Peugeot Boxer sind ab sofort mit Euro 6d-Temp-Motoren ausgestattet und erfüllen damit die neue Abgasnorm. Das ist wichtig, da diese im September 2019 für Nutzfahrzeuge in Kraft tritt. Die 2,2 Liter BlueHDi Dieselmotoren sind mit 120 bis 165 PS versehen. Der große Vorteil des Jumpers? Er ist deutlich günstiger als der Ducato-Bruder. Kleines Manko gibt es nur, weil es kein Automatikgetriebe gibt. Manuell schalten ist also angesagt. Auch das Servicenetz kann sich sehen lassen und ist ähnlich groß wie Fiat aufgebaut.

Mit dem Sprinter in den Urlaub reisen

Der Mercedes Sprinter ist für alle das Richtige, die gerne einen Stern auf der Haube haben. Allradantrieb sorgt schon länger auch auf unwegsamem Gelände für ausreichend Vortrieb. Die aktuelle Generation wurde bereits 2018 vorgestellt. Neu hier ist der Vorderradantrieb. Zahlreiche Assistenzsysteme und das super moderne Multimediasystem sorgen für viel Komfort. Während der Fahrt und auf dem Campingplatz. Das überarbeitete Armaturenbrett wertet den Sprinter im Fahrerhaus noch einmal auf. Für Vortrieb sorgen Turbodieselmotoren mit 2,1 Liter und zwischen 114 und 177 PS. Den Hecktriebler gibt es sogar mit 6-Zylinder Motor und 190 PS. Neben dem Schaltgetriebe gibt es auch eine Wandlerautomatik mit 7 oder 9 Gängen – je nach Antriebsart. Damit gewinnt der Sternträger immer mehr Fans unter den Campern und wird sich mehr und mehr Durchsetzen als Basisfahrzeug bis 3,5 Tonnen für den Wohnmobilausbau.

VW Crafter und MAN TGE – Komfort und Platz im Wohnmobilausbau

Das aktuelle VW Crafter Modell ist eine VW-Eigenentwicklung. Bis dahin entstand der Transporter lange in Kooperation mit Mercedes. Die Nase vorn hat der VW in Punkto Fahrerassistenssysteme. Damit setzt er die Messlatte ganz schön hoch. Abstandsregler, Multikollisionsbremse und Seitenweindassistent sind nur einige der verbauten Systeme. Wer mit Anhänger unterwegs ist wird den Trailer Assist zu schätzen wissen. Wer den Crafter nicht selbst ausbauen will, kann auch den von VW entwickelten und fertig ausgebauten Grand California erwerben. Zwei Grundrisse, beide mit optionalem Allradantrieb, machen auf dem Campingplatz eine gute Figur.

Eher ein Exot ist der MAN TGE. Das Basisfahrzeug gibt es mit Vorder-, Hinter- und Allradantrieb. Bei den beiden letzteren geht das allerdings auf Kosten der Stehhöhe. Rund 7 cm weniger Höhe ist die Folge. Der 2,0 Liter Dieselmotor ist mit 102 bis 177 PS verfügbar.

Ford fahren und … mit dem Ford heim kommen

Bis vor kurzem wurde der Transit noch in der Version vor der Modellpflege verkauft. Derzeit wird der große Ford aber etwas überarbeitet. Optische Verfeinerungen an der Front und im Cockpit sollen das Basisfahrzeug attraktiver machen. Ebenso wie neue Assistenzsysteme wie der Einparkassistent. Das Facelift macht sich also innen wie außen bemerkbar. Pluspunkte als Basisfahrzeug bis 3,5 Tonnen für den Wohnmobilausbau bietet der Transit mit seiner komfortablen Federung. Auch die Antriebsarten mit Front-, Heck- und Allradantrieb sind Campingtauglich. Drei Längen zwischen 553 und 670 cm machen den individuellen Wohnmobilausbau möglich. Vortrieb bringt der Dieselmotor mit 105 bis 170 PS. Wer will kann auch auf ein komfortables 6-Gang-Automatikgetriebe mit hydraulischem Wandler zurückgreifen.

Die Liste der Basisfahrzeuge bis 3,5 Tonnen für den Wohnmobilausbau ist lang. Neben den bereits vorgestellten Fahrzeugen spielt auch noch der Iveco Daily eine Rolle. Auch wenn der Kastenwagen normalerweise für Wohnmobile jenseits der 3,5 Tonnen eingesetzt wird, eignet er sich dennoch auch für diese Klasse. Dezente Anpassungen an der Scheinwerfer-Gestaltung und der optionalen LED-Technik für die Hauptscheinwerfer werten den Iveco weiter auf, ebenso wie die verfügbaren Assistenzsysteme. Der Renault Master oder das Nissan Pendant werden zwar selten als fertige Wohnmobile angeboten, eignen sich aber dennoch bestens für den Wohnmobilausbau. Das kürzliche Facelift hat dem Kastenwagen auf jeden Fall gut getan und hat ihm ein modernes Äußeres verliehen. Aber auch bei den inneren Werten hat sich was getan. Notbremsassistent, Totwinkelwarner und Rear View Assist sorgen für noch mehr Sicherheit. Der 2,3 Liter Turbodiesel Motor ist mit 131 bis 180 PS verfügbar und erfüllt die Euro-6d-Temp-Norm. Die große Vielfalt an Basisfahrzeugen bis 3,5 Tonnen für den Wohnmobilausbau macht die Entscheidung für die Camper nicht einfacher. Dafür kann das Fahrzeug aber nach Komfort, Assistenzsystemen, Platz und individuellen Anforderungen gewählt werden.

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