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Wer seinen eigenen Wohnmobilausbau plant, sollte einiges beachten. Zu Beginn sollte man sich die Frage stellen, was soll die Basis sein. Dafür muss man wissen wie viele Personen mit reisen und was an Ausstattung, Ausrüstung oder weiteren Gegenständen wie Motorräder mit soll. Eins ist klar: der ganze Ausbau sollte gut durchdacht und geplant sein.

Welchen Bus oder Kastenwagen nutzt man zum Selbstausbauen?

Wohnmobilausbau selbst gemacht – das richtige Basisfahrzeug finden (Teil 1)Viele Camperfans wollen sich selbst an den Ausbau wagen. Warum auch nicht. Man kann das Basisfahrzeug wählen und alles nach seinen Wünschen und Vorstellungen gestalten. Zudem kann man am Ende mit stolz sagen: das habe ich gemacht. So ganz ohne ist der eigenen Ausbau des Wohnmobils aber nicht. Das eine oder andere gilt es schon zu beachten. Und: man muss sich viele Fragen stellen bzw. beantworten. Als allererstes muss man sich darüber klar werden, welches Basisfahrzeug man nutzt. Hat man nicht schon zufällig einen Bus oder Kastenwagen zuhause, muss man sich überlegen was für ein Fahrzeug man sich anschafft. Auch in die Planung sollte man ausreichend Zeit stecken. Vor allem, wenn es einige Bedingungen gibt, die der eigenen Wohnmobilausbau erfüllen muss. Bspw. wenn man seine Motorräder mit auf Reisen nehmen möchte.

Wo kann man sich die Materialien beschaffen für den eigenen Wohnmobilausbau?

Auch wenn man denkt an sich kann so ein Ausbau nicht schwer sein, ohne entsprechende Ausbildung oder Erfahrung – oder eben Unterstützung im Freundeskreis – kann es durchaus eine Herausforderung werden. Vor allem kostet es einiges an Zeit, Geld und auch Energie. Neben Materialien wie Holz, das man beim Schreiner oder im Baumarkt bekommt, benötigt man noch das entsprechende Werkzeug wie Säge und Bohrer zur Bearbeitung. Am besten ist leichtes Holz. Pappelsperrholz oder Sperrholz sind ideal. Weitere Teile wie Dachfenster oder Gaskochfeld können im Campingzubehör erworben werden.

Zu aller erst muss das Basisfahrzeug für den Wohnmobilausbau festgelegt werden

Bevor man aber beginnen kann, muss man sich überlegen welches Fahrzeug man ausbauen möchte. Das beginnt schon bei der Frage: neu oder gebraucht kaufen. Das hängt natürlich von den eigenen Ansprüchen und dem Budget ab. Die Frage: Diesel oder Benziner oder gar alternative Antriebe ist ebenso entscheidend wie die Größe des Fahrzeuges. Dafür spielen die Anzahl der Reisenden eine Rolle, ebenso wie das was mit soll. Eine kleine Grundrissskizze kann hier besonderes aufschlussreich sein. Oft fallen schon einige Fahrzeuge ganz schnell raus. Zu Beginn ist die Auswahl groß: Fiat Ducato, Mercedes Sprinter, Ford Transit, Peugeot Boxer und viele mehr. Kauft man gebraucht, sollte man sich das auserwählte Modell ganz genau anschauen und auf jeden Fall eine Probefahrt machen. Wichtig: die Technik muss stimmen. Optische Mängel können behoben werden.

Erste Schritte beim selbstausgebauten Wohnnmobil

Steht der auserwählte Kastenwagen auf dem Hof, sollte man zu erst einmal sicherstellen, dass er fahrtauglich ist und problemlos TV bekommt. Ist das alles gegeben, kann man sich an den Innenausbau machen. Damit es los gehen kann, sollte man das Fahrzeug erst einmal entkernen. Sprich: alles was im Laderaum ist, muss raus. So entdeckt man nicht nur mögliche Roststellen, sondern kann alles vorbereiten um die Isolierung anzubringen. Und genau die sollte im ersten Schritt gekauft werden. Selbstklebende Isoliermatten, gewünschte Fenster, Holzlatten, Winkel und Schrauben sollten beim ersten Einkauf mit dabei sein.

Aber wie geht es nun weiter? Was passiert, wenn man das passende Basisfahrzeug gefunden hat? Wichtig ist, dass das Fahrzeug zuverlässig läuft. Hat man selbst nicht die nötige Expertise, sollte man es in eine Werkstatt bringen und durchchecken bzw. auf Vordermann bringen lassen. Die technische Seite versteht sich. Bei der Optik muss man überlegen was man möchte. Roststellen ausbessern, neulackieren oder erst einmal ausbauen. Hat man die Basis soweit am Laufen, kann das Fahrzeug im Inneren entkernt werden. Alles muss raus. Und dann kann es auch schon losgehen. Nach der Material- und Lackprüfen und möglicher Ausbesserungen, können Fenster und Hauben eingebaut und die Isolierung angebracht werden. Mehr dazu erfahren Sie kommende Woche.