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Der ein oder andere wird mit dem Gedanken spielen, sich seinen Wohnmobilausbau einfach selbst zu verwirklichen. Wer nicht gerade Schreinermeister ist oder entsprechende Freunde und Bekannte hat, fühlt sich hier oftmals, gerade zu Beginn, etwas ratlos und verloren. Es gibt vieles zu beachten und nur wer einen guten Plan, wird am Ende mit seinem Selbstausbau zufrieden sein.

Schritt für Schritt zum eigenen Wohnmobil

westfalia kepler one aussen 723 274Wer überlegt sich ein Campingfahrzeug anzuschaffen, steht zunächst ja einmal vor der Grundsatzfrage Wohnmobil, Wohnwagen oder Kastenwagen/Campingbus (Wohnmobilausbau). Entscheidet man sich für letzteres, muss man sich die Frage stellen fertigen Wohnmobilausbau gebraucht kaufen, neu kaufen oder ggf. selbst ausbauen. Für den ein oder anderen scheint die Option des Selbstausbaus sicherlich spannend. Man kann alles so bauen wie man möchte, genau an seine Vorstellungen und Bedürfnisse angepasst. Man hat den Wohnmobilausbau selbst geschaffen – für viele ist es auch ein Hobby, das hilft abzuschalten oder Freude mit der ganzen Familie bringt. Und, wenn man es richtig anstellt, kann man sogar noch etwas sparen bzw. sogar mit einem geringen Budget einen schönen Wohnmobilausbau schaffen. Fertig ausgebaute Fahrzeuge kosten in der Regel 30.000 EUR aufwärts, nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Wenn man das Basisfahrzeug schon hat, bietet sich ein Selbstausbau an. Aber wie sollte man das Ganze am besten anpacken?

Wer sich unsicher ist beim Wohnmobilausbau kann sich Hilfe holen

Wie in vielen anderen Dingen auch, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wer sich unsicher ist, der kann sich professionellen Rat holen. Entweder findet man diese beim Schreiner oder Elektriker ums Eck oder man macht sich im Internet schlau. Neben zahlreichen Foren gibt es auch einige gute Websites aber auch E-Books, die beim Ausbau hilfreich sein können.

Ein Wohnmobilausbau muss geplant sein

Zunächst sollte man das richtige Basisfahrzeug finden. Hat man das, kann man mit den Vorbereitungen starten. Man sollte sich darüber im Klaren sein was man möchte. Dann kann man sich überlegen wie man beginnt und einen groben Zeitplan aufstellen und die Kosten abschätzen. Wichtig: man sollte etwas mehr Zeit in die Planung stecken. Denkt man hier alles genau durch, geht der Ausbau schneller von der Hand und es müssen keine während des Ausbaus oder im Nachhinein auftretende Probleme gelöst werden. Man sollte also von Anfang an wissen, welcher Tank wo hingehört und welche Elektroleitungen wo verlegt werden sollen.

Bringen Sie Ihr Basisfahrzeug auf Trapp

Der erste Schritt sollte die Überholung des Basisfahrzeuges sein. Nur wenn man eine gute Basis hat, kann man lange Freude an seinem Wohnmobilausbau haben. Neben der technischen Seite, die natürlich einwandfrei funktionieren sollte, spielt auch der Lack eine große Rolle. Prüfen Sie diesen daher auf Herz und Nieren. Schon die kleinste Stelle Rost kann sich im Laufe der Zeit ausbreiten und große Schäden anrichten. Ist es Not am Mann bessern sie hier nach.

Lack prüfen & ausbessern
Verkleidung abnehmen
Rost entfernen
Fläche reinigen und grundieren
Lackieren und versiegeln

Die Reihenfolge beim Wohnmobilausbau ist entscheidend

Nach dem Aufhübschen des Basisfahrzeuges, inkl. Korrosionsschutz des Unterbodens, sollte man sich an den Boden im Inneren machen. Mit der richtigen Isolierung und dem richtigen Belag schafft man die perfekte Grundlage für einen schönen Ausbau.

Im nächsten Schritt sollte man sich überlegen ob und in welcher Art man Strom im Fahrzeug haben möchte. Man muss genau planen welche Elektroverbraucher versorgt werden sollen und danach die Batteriekapazität berechnen. Weiß man wo alle Verbraucher stehen kann man das ideale Kabel bestimmen, Kabelstärke und –länge festlegen und alle Kabel schließlich schon einmal verlegen. Wichtig: Planen Sie Ihren Stromkreislauf vor dem Einbau der Elektrik. Denken Sie an den Stromkasten, Licht, die Wasserpumpe und alles was Sie für den Urlaub brauchen. USB-Ladebuchsen für das Mobiltelefon? Kein Problem, wenn man es bei der Planung berücksichtigt. Auch ob Sie eine Solaranlage verbauen möchten, sollten Sie jetzt schon wissen und entsprechend einplanen. Internet unterwegs? Dann ist nun der richtige Zeitpunkt.

Im nächsten Schritt sollte man sich an die Dämmung des Innenraums machen. Hat man festgelegt wogegen man dämmt und welches Dämmmaterial man verwendet, kann man die Seitenverkleidungen einbauen und sich an die Deckenverkleidung machen.

Ist bis hierhin alles erledigt, geht es ans Eingemachte: den Innenausbau. Alle Schränke, mit ausreichend Stauraum, sollte richtig positioniert werden. Das Bett sollte die richtige Größe haben und auch eine Sitzgruppe, falls das Basisfahrzeug ausreichend Raum bietet, mag durchdacht sein. Wer will kann sogar die Polster selbst anfertigen. Bei der Küche gibt es wieder etwas mehr zu beachten. Neben dem Platz spielen auch die Unterkonstruktion und die Verkleidung eine große Rolle. Wichtig: Schließen Sie Wasser und Gas richtig an. Zur Not ziehen Sie hier einen Fachmann hinzu. Denn dann können Sie sicher sein, dass Sie Ihren Kühlschrank auch richtig anschließen und zum Laufen bringen können.

Den eigenen Wohnmobilausbau zu planen ist kein Pappenstiel. Es gibt einiges zu beachten und vieles das man falsch machen kann. Möchte man nicht nach dem Motto „Learning by doing“ vorangehen, kann man sich Hilfe vom Fachmann oder im Internet holen. Mittlerweile gibt es spannende und auch gute E-Books zum Thema, die weiterhelfen können. Gerade Werke, die von anderen Ausbauern geschrieben worden sind, die Ihre Erfahrungen teilen, können sehr hilfreich sein. Die praxisbezogenen Bücher helfen bei der Planung und Umsetzung ermöglichen so den eigenen Wohnmobilausbau.

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