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Im Winter campen oder nicht? Das ist eine Glaubensfrage. Wer seinen Wohnmobilausbau vorbereiten und vor allem schützen will, egal ob für das Camping oder das Einwintern, kann sich an Checklisten orientieren. So geht man sicher, dass nichts vergessen wird und man bestens vorbereitet ist.

Winter-Camping oder Einmotten – einige Todos stehen an

Wohnmobilausbau Winter-Check? Was gibt es zu tun?Egal ob man im Winter mit dem Wohnmobilausbau unterwegs ist oder diesen lieber sicher einwintert. Zu tun gibt es in beiden Fällen so einiges. Wer sich vorab eine Checkliste erstellt, kann diese gewissenhaft abarbeiten und abhaken. So geht man sicher, dass nichts vergessen wird.

Winter-Camping mit dem Wohnmobilausbau – an was Sie denken sollten

Bevor man im Winter mit dem Wohnmobilausbau losdüst, sollte man das eine oder andere noch vorbereiten. Zunächst einmal sollte man die Heizung überprüfen. Lassen Sie diese einfach zur Probe einmal laufen. Auch Boiler und Gebläse sollten mit geprüft werden. So können anfallende Reparaturen noch problemlos vor dem Reisestart erledigt werden. Wer mit einem Diesel unterwegs ist, sollte auch einen Blick auf seine Glühkerzen werfen. Startet das Fahrzeug im Winter schlecht, nagelt laut und schießt Abgasschwaden aus dem Auspuff, sollten die Glühkerzen getauscht werden. Vor jedem längeren Reisestart sollte man zudem die Beleuchtungsanlage prüfen. Leuchten, auch Standlichter sollten alle funktionieren. Wer will kann von den wichtigsten Leuchten noch Ersatz mi einpacken. Damit Tür- und Fenstergummis nicht einfrieren, können diese mit Gummisprays behandelt werden. Das schützt den Gummi vor Verkleben. Auch ein Blick auf die TÜV-, AU- und Gas-Plakette kann sich lohnen. Motor- und Scheibenfrostschutz sollten ebenfalls kontrolliert werden, wie ÖL und Bremsflüssigkeit. Das Scheibenwasser sollte für mindestens 25 Grad minus dosiert sein. Generell sollte das Basisfahrzeug gecheckt werden. Bei älteren Begleitern ist auch ein Karosserie-Check Pflicht. Radläufe und Teile des Rahmens sollten geprüft und im Idealfall mit Unterbodenwachs versiegelt werden. Wichtig vorher sollte das Fahrzeug gewaschen und gut ausgetrocknet werden. Auch Hohlräume können mit speziellen Sprays versiegelt werden. Zu guter Letzt kann man noch einen Blick auf die Wischergummis werfen. Sind sie alt und gar porös? Dann heißt es tauschen. Nutzt man den Überzieher von Wiperguard werden die Gummilippen vor dem Festfrieren geschützt. Start- und Bordbatterie sollten vor dem Reisestart nicht nur geladen, sondern auch geprüft werden. Sind die Pole sauber? Nein, dann reinigen Sie diese und streichen sie mit Polfett ein. Auch die Befestigung der Batterie muss sitzen. Ein Blick auf den Flüssigkeitsstand von Nassbatterien und ggf. das Auffüllen erhöht die Lebensdauer der Batterie. Klar ist, dass die Reise nur mit Winterreifen, natürlich mit ausreichend Profil, angetreten werden kann.

Besonders praktisch: Heizmatten. Pro-Car bietet bspw. Heizmatten für 12-Volt oder 230-Volt Betrieb an. Verschiedene Größen halten für jeden das Richtige bereit. Gerade im Bad kann die Wärme von unten gut tun. Was sonst noch alles praktisch ist?

  • Ersatzbirnen
  • Gefütterte Arbeitshandschuhe
  • Schneeschaufel und Besen
  • Anstellleiter
  • Eiskratzer und Enteisungsspray
  • Taschenlampe und Starthilfekabel
  • Grober Sand als Traktionshilfe

Und was ist zu tun, wenn man den Wohnmobilausbau einwintern will?

Wer im Winter nicht unterwegs ist und seinem Fahrzeug den wohlverdienten Winterschlaf gönnt, hat vorher dennoch einiges zu tun. Denn nur, wenn das Fahrzeug ordentlich abgestellt wird, werden Schäden verhindert und man kann im Frühjahr sorgenfrei losfahren.

Zunächst einmal sollte man den Wohnmobilausbau reinigen und mit Spezialwachs schützen. Ein Blick auf die Karosserie, die Fenster, das Aufstell- oder Hochdach schaden in gar keinem Fall. Entdeckt man jetzt Roststellen oder Schäden können diese bequem behoben werden. Der Klassiker: tanken Sie Ihren Wohnmobilausbau voll. Gerade ältere Tanks werden so vor Rost geschützt. Auch wenn man mit dem Wohnmobilausbau im Winter nicht unterwegs ist und ihn einmottet, sollte Frostschutz eingefüllt werden. Kühlwasser und Scheibenwaschanlage sollten entsprechend an die kalten Temperaturen angepasst werden. Damit keine Leitungen auffrieren muss die Wasseranlage komplett entleert werden. Es bietet sich an diese gleich samt Tanks und Leitungen zu desinfizieren. Damit die Start- und Bordbatterie lange hält, lohnt es sich diese vor dem Einwintern zu laden und dann abzuklemmen. Dennoch sollten die Batterien alle 4 Wochen nachgeladen oder ein ein Ladegerät zur Erhaltungsspannung angeklemmt werden. Gashähne solten geschlossen und Gasflaschen abgeklemmt werden. Auch der Kühlschrank sollte abgetaut und offen gelassen werden. Damit kein muffiger Geruch in den Schränken entsteht sollten Klappen und Türen geöffnet werden. Fenster und Türen können mit Silikonspray oder Talkum gepflegt werden. Polster und Matratzen stellen Sie am besten einfach hoch. So werden Stockflecken verhindert. Wer will kann einen Luftentfeuchter aufstellen, um Kondenswasser vorzubeugen. Um die Haltbarkeit der Reifen zu erhöhen, sollte der Druck um mind. ein halbes Bar erhöht werden. Das beugt Standplatten vor. Damit die Handbremse nicht festgeht, sollte diese gelöst und stattdessen der erste Gang eingelegt werden. Wer will kann seinen Wohnmobilausbau zusätzlich mit Unterfahrkeilen schützen.

Wer kann, kann zudem alle paar Wochen seinen eingemotteten Wohnmobilausbau einmal durchlüften. Ob so oder so, mit etwas Vorbereitung und einer guten Checkliste bereitet man seinen Wohnmobilausbau bestens auf den Winter vor. Egal, ob er in der heimischen Garage steht und auf den nächsten Ausflug im Frühjahr wartet oder ob man im Winter die Natur genießt. Hält man sich daran, erhöht man nicht nur die Lebensdauer des Wohnmobilausbaus, sondern kann im Frühjahr auch mit wenig Aufwand und schnell los starten.