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Heute sehen wir uns die letzten Buchstaben des Alphabets an, wenn es um Wohnmobilausbauten für unter 40.000 EUR geht. Denn auch Weinsberg, Westfalia und Co. wollen hier noch mitspielen und haben durchaus interessante Modelle in ihrer Palette.

Auch Weinsberg und Westfalia spielen hier mit

Wohnmobilausbauten für weniger als 40.000 EUR – der letzte StreicheZu guter Letzt widmen wir uns dem Ende des Alphabets zu. Auch hier gibt es noch spannende und renommierte Marken, die gerne im Wohnmobilausbaumarkt im unteren Preisrahmen mitmischen möchten. Die Grundrisse sind alle interessant, das steht außer Frage. Aber die Anzahl derer, die unter unserer Preisgrenze bleiben, schwankt. Doch lange Rede kurzer Sinn, wir starten gleich durch und spannen Sie nicht länger auf die Folter.

Weinsberg – immerhin ein Modell für knapp unter 40.000 EUR

Das Unternehmen Weinsberg existiert bereits seit 50 Jahren und gehört zur Knaus-Tabbert-Gruppe. Schon immer setzte die Marke dabei auf ausgebaute Ducato-Fahrzeuge. Für das herannahende Modelljahr hat Weinsberg 8 Kastenwagen-Modelle im Angebot. Die Baureihen heißen Carabus und Caratour. Der Unterschied zwischen beiden liegt vor allem in der Ausstattung. Der Caratour bringt alles mit das man zum Campen braucht, aber auch nicht mehr. Wer mehr Komfort sucht, der sollte sich die Carabus Modelle genauer ansehen. Dass es sich um zwei unabhängige Reihen handelt, schlägt sich auch im Dekor nieder. Der eine ausgebaute Kastenwagen setzt auf edle Ulme, der andere auf helle Akazie. Die Fahrzeuglängen insgesamt liegen zwischen 541 cm und 636 cm. Allerdings hat Weinsberg nur ein Modell in Peto, das unter unserer Preisgrenze liegt. Den Caratour/Carabus 540 MQ. Er kommt auf einen Grundpreis von 38.650 EUR.

Ideal für den Einstieg – der Westfalia Amundsen

Gegründet wurde das Unternehmen Westfalia bereits im Jahre 1844. Damals allerdings noch als Pferdekutschen-Schmiede. Über die Jahre hat sich die traditionsreiche Marke aber zur Mutter des modernen Wohnmobilausbaus entwickelt. 1951 ging es los. Westfalia entwarf auf Kundenwunsch eine Campingbox. Damals noch für den legendären VW T1. Bis hin zur vierten Generation des berühmten Transporters von VW war Westfalia maßgeblich an der Entwicklung des California beteiligt. Erst dann nahm VW den Ausbau selbst in die Hand. Seit 2011 gehört Westfalia nun zur Rapido-Gruppe. Dadurch kann das Unternehmen ein eigenes und vor allem umfangreiches Produktportfolio anbieten. Mit Automobilherstellern kooperiert Weinsberg aber immer noch. Besonders günstig ist der Amundsen. Als Basis dient der Fiat Ducato. Der Einstiegspreis liegt bei 39.890 EUR. Knapp, aber immerhin noch ein Wohnmobilausbau für weniger als 40.000 EUR.

X-Go – ein Newcomer aus Italien

X-Go mag noch nicht jedem Camper ein Begriff sein. Die Marke kommt aus Italien und fertigt Campingbusse. Dabei ist sie eine Tochtermarke von Rimor. Die Positionierung ist aber eine andere: denn X-Go tritt als Günstigmarke in den Ring. Das gilt übrigens nicht nur für ausgebaute Ducatos sondern auch für Teilintegrierte und Alkoven. Für Familien interessant ist der Van 5, der mit zwei übereinander liegenden Doppelbetten versehen ist. So bietet er bis zu 5 Personen einen bequemen Schlafplatz. Der Van 2 ist klassisch mit einem Querbett im Heck ausgestattet. Wer einen X-Go kaufen will, kann dies bislang nur in Bielefeld und Magdeburg beim Reisemobil-Zentrum Palmowski. Ein Blick lohnt sich aber alle Mal. Immerhin starten die Modelle schon bei 33.999 EUR.

Egal ob Individual- oder Serienausbau an Zooom kommt man nicht vorbei

Zooom gibt es bereits seit 1998. Die Manufaktur hat ihren Sitz in Bayern und legt ihren Schwerpunkt auf Individualausbauten. Da aber nicht jeder ausbauen lassen will, gibt es mittlerweile auch drei Serienmodelle. Die Basisfahrzeuge sind dabei ebenso innovativ wie das Unternehmen selbst. Beispielweise gibt es einen Serienausbaukit für den elektrisch angetriebenen Nissen e-NV 200. Auch der Dacia Dokker kann in ein Wohnmobil mit 4 Schlafplätzen umgewandelt werden. Wie? Mit einem Dachzelt. Auch Drehkonsolen für die verschiedensten Modelle bietet Zooom an. Egal ob Kastenwagen oder Hochdachkombi. Wer will kann selbst einbauen. Wer einbauen lassen möchte, der kann dies in Merching oder Erkrath. Am günstigsten ist der Hochdachcamper auf Basis des Dokker mit einem Grundpreis von 24.000 EUR.

Manch einer mag sich fragen, wie die Wohnmobilausbauten so günstig angeboten werden können. Das Stichwort heißt Synergien. So kommen beispielsweise viele Fahrzeuge bekannter Marken aus dem Süditalienischen Werk des Trigano-Konzerns. Chausson, Challenger, Roller Team und Karmann Mobil. Alle laufen dort vom Band. Und was ist eigentlich mit Dethleffs? Das Unternehmen selbst hat zwar keine Campingbusse im Angebot, dennoch gehört das Werk im Allgäu zu den wichtigsten in Punkto ausgebaute Kastenwagen. Es ist die Geburtsstätte von Pössl und Globecar Fahrzeugen. Wer sich mit der Pössl Geschichte auskennt, weiß, dass ursprünglich Adria für die Produktion der Fahrzeuge verantwortlich war. Das Unternehmen fertigt heute aber unter eigener Flagge und vertreibt die günstigen Ausbauten unter der Marke Sun Living. Weinsberg lässt übrigens im ungarischen Werk der Knaus-Tabbert-Gruppe fertigen. Das dürfte noch mit am wenigsten überraschend sein. Unser Fazit? Auch wenn es anfangs etwas verwirrend scheinen mag und die Auswahl beinahe erdrückend ist, bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass die tatsächliche Auswahl aufgrund der baugleichen Modelle wesentlich übersichtlicher ist.

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