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Nicht nur bekannte Marken mischen am Wohnmobilausbau-Markt mit. Auch Neulinge und bekannte Marken unter einem Deckmantel haben zahlreiche Modelle entwickelt. Allen gemein: der günstige Einstieg ins Camperhobby. Der Preis? Oftmals unter 40.000 EUR. Aber wer bietet was und was bekommt man dafür überhaupt?

Wohnmobilausbauten unter 40.000 EUR – Teil 2

Günstig wie noch nie – der Traum vom eigenen Wohnmobilausbau

Wohnmobilausbauten unter 40.000 EUR – Teil 2Wir haben bereits letzte Woche einige Hersteller und Modelle genannt, die den günstigen Einstieg ins Camperhobby ermöglichen (mehr erfahren »). Diese Woche möchten wir die Liste der unter 40.000 EUR Wohnmobile noch erweitern. Denn das war natürlich noch längst nicht alles. Neben großen und bekannten Marken gibt es auch zahlreiche Anbieter, die zwar noch nicht so lange am Markt und vielleicht nicht jedem ein Begriff sind, die aber dennoch gute und solide Fahrzeuge anbieten. Aber lange Rede, kurzer Sinn, entdecken Sie nachfolgend weitere günstige Wohnmobilausbauten, mit denen Sie einen unvergesslichen Urlaub erleben können.

Alpin Camper – speziell für kompakte Wohnmobilausbauten

Alpin Camper hat es sich auf die Mütze geschrieben, vor allem kompakte Wohnmobilausbauten anzubieten. Beheimatet ist das Unternehmen in Lenggries im bayrischen Voralpenland. Basisfahrzeug ist der Hochdach-Komi Peugeot Partner. Der ist nicht nur selten als fertiger Wohnmobilausbau anzutreffen, sondern definitiv kompakt. Damit ist der Peugeot Alpin Camper ideal für alle, die ihren Campingwagen auch im Alltag ohne Einschränkungen nutzen wollen. Zu haben ist der Ausbau mit den grauen Filzwänden und den Sperrholzmöbeln mit Schichtstoffoberfläche ab 36.000 EUR. Das ist eine Ansage.

Weiteres Basisfahrzeug im Hause Alpin Camper ist der Nissan NV 200. Optimal für Zwei ist der Campingbus trotz seiner kompakten Außenmaße im Innenraum recht geräumig. Wer eine Vorreiterrolle einnehmen will, kann sich auch für die rein elektrisch angetriebene Variante entscheiden. Das ist natürlich noch längst nicht alles, das Alpin Camper im Programm hat. Weitere Ausbauten auf Peugeot Partner, VW Caddy und VW T6 komplementieren das Angebot. Allen Wohnmobilausbauten gemein ist die Längsbank, die abends zum bequemen Bett umgebaut werden kann. Im Gegensatz zum Ausbau beim NV 200, Caddy und Partner ist der Küchenblock beim T6 im Heck untergebracht. Rechts gibt es dafür eine Durchlademöglichkeit – ideal für Fahrräder.

BS Camperwerk – vier Modelle mit vielen Möglichkeiten

Zwar gibt es bei BS Camperwerk vier Basismodelle, diese sind aber nicht alles. Längst nichta lles. Die Campingbus-Maufaktur hat für Individuelle Anpassungen und Kundenwünsche stets ein offenes Ohr und macht möglich, was möglich ist. Die vorgeschlagenen Modelle basieren alle auf dem VW T6. Der Radstand ist dabei wählbar: kurz oder lang. Und auch beim Dach bleibt die Qual der Wahl: Aufstell- oder Hochdach. Die Preise starten bei 39.250 EUR. Wer gerne im Gelände unterwegs ist, kann sein Campingfahrzeug von BS Camperwerk auch in puncto Basis und Ausbau auf Offroad-Tauglichkeit auslegen lassen.

Campmobil Schwerin mit Standardgrundriss

Bewährtes muss nicht schlecht sein. Etwas anders sieht das aber Campmobil Schwerin. Interessenten finden hier nicht den klassischen Ausbau mit Möbelzeile links, sondern vielmehr vier Modellvarianten mit Winkelküche im Heck. Kleines Manko: die Fahrzeuge starten erst bei einem Preis von 55.000 EUR. Günstiger, deutlich günstiger, ist das Modell Tramp, das auf dem Caddy aufbaut. Der Minicamper ist mit einer Möbelzeile auf der rechten Seite ausgestattet. Diese enthält eine kleine Küche, Stauraum und einen Klapptisch. Gegenüber ist eine lange Längsbank platziert, die nachts zum Einzelbett oder immerhin schmalen Doppelbett umgebaut werden kann. Der Hochdach-Kombi Tramp ist bereits für unter 30.000 EUR zu haben.

Campster/Vanster – neu und heiß begehrt

Aufgerüttelt hat Campster den Reisemobilmarkt. Der kompakte Campingbus für 39.699 EUR schlug ein wie eine Bombe. Die Ausstattung ist dabei so gewählt, dass man gleich in den Urlaub starten kann. Basisfahrzeug ist, ungewöhnlicherweise, der Citroën Spacetourer. Produzierendes Unternehmen ist die Freizeit und Sport GmbH aus Ainring, in Bayern. Wer sich etwas auskennt im Wohnmobilausbau Bereich weiß: dahinter steckt Pössl. Der Preis ist günstig, die Verarbeitung entsprechend zwar nicht High-End, aber dennoch gut. Ebenso wie die Ausstattung. Ausgestattet ist der Campster mit einer Küche inkl. Kocher und Spülbecken sowie Wasserkanister. Der gesamte Ausbau ist einfach, aber praktisch. Wer will kann den Küchenblock optional herausnehmbar gestalten. Das Aufstelldach ist mit einem nach oben klappbaren Bett versehen. Die Stehhöhe im Fahrzeug ist damit ausreichend. Die hintere Schlafbank ist dabei serienmäßig und sogar herausnehmbar. Optional können weitere Einzelsitze ergänzt werden. Der Ausbau findet dabei im bekannten Werk von Dethleffs in Isny statt.

Der Vanster wird von Pössl im eigenen Werk in Vielbrunn gefertigt. Er ist schon unter 30.000 EUR zu haben und baut auf dem Citroën Jumpy Kombi auf. Wie das geht? Das Unternehmen setzt auf einen Standardausbau mit wenig Individualisierungsmöglichkeiten und eine hohe Verkaufszahl. Drehkonsolen und Aufstelldach mit Bett sind Serie. Möchte man mehr, kann ein Campingbett dazu geordert werden. Campingboxen für die Ladefläche bieten Stauraum. Zudem sind sie mit einem Waschbecken und einem Kocher ausgestattet. Etwas wertiger mit Wandverkleidung und Teppich ist der Vanster auf Spacetourer Basis für 31.999 EUR.

Wie diese Auflistung zeigt ist der Wohnmobilausbau-Markt mittlerweile groß. Nicht nur bekannte Marken spielen hier mit, sondern auch Neueinsteiger. Schon für unter 40.000 EUR kann man hierbei in das Camperhobby starten. Zwar muss an der einen oder anderen Stelle noch ein Paket dazu gewählt werden, alles in allem ist das Preis-Leistungsverhältnis aber fair. Die Auflistung ist immer noch nicht komplett. Erfahren Sie nächste Woche, was der Wohnmobilausbau-Markt sonst noch an Modellen für unter 40.000 EUR zu bieten hat.