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Forster, Nordvan, Globecar und Pössl. Allen gemein: sie haben günstige Wohnmobilausbauten im Programm. Die Basisfahrzeuge könnten unterschiedlicher nicht sein. Neben dem klassischen Ausbau hat der eine oder andere Hersteller aber auch spitzfindige Alternativen in Peto.

Und ein Ende ist noch nicht in Sicht

Wohnmobilausbauten unter 40.000 EUR – Teil 4Wohnmobilausbauten sind beliebt. Das haben wir die letzten Wochen schon bemerkt. Klar, dass die Hersteller auf die steigende Nachfrage reagieren und ihr Modellprogramm entsprechend erweitern. Nach den drei letzten Beiträgen „Günstige Wohnmobilausbauten von Adria bis Sunlight“, „Wohnmobilausbauten unter 40.000 Euro – Teil 2“ und „Wohnmobilausbauten unter 40.000 Euro – Teil 3“ geht es heute weiter mit dem vierten Teil. Auch hier warten zahlreiche Anbieter mit ihren Grundrissen auf Sie. Der eine oder andere ist durchaus eine Besonderheit.

Easy Camper startet mit zwei Grundrissen

Easy Camper setzt auf den VW T6. Die Marke ist noch relativ neu am Markt und startet mit zwei Modellen. Der Einstiegspreis liegt bei 39.990 EUR.Zwar nur knapp unter unserer Grenze, dafür aber voll eingerichtet. Die Wohnmobilausbauten werden dabei in Polen durchgeführt. Konzept und Betreuung liegen aber in der Verantwortung der Mitarbeiter in Deutschland. Als Basis dient der T6, nackt, ein Nutzfahrzeug-Transporter eben. Zur Auswahl stehen die Modelle Easy Camper Classic mit Möbelzeile rechts und Zweiersitzbank und Easy Camper Premium mit schlankem Küchenmobil links und breiter Dreiersitzbank.

Forster im Aufschwung – ab 2020 auch im Van-Bereich

Um den Aufschwung der Wohnmobilausbauten mitzunehmen bietet Forster ab dem kommenden Jahr auch Vans an. Für den Start gehen dabei gleich vier Modelle ins Rennen. Der Vorteil: als Tochtermarke von Eura Mobil können Synergien genutzt und Knowhow geteilt werden. Der Forster V541 HB ist ab 36.300 EUR zu haben. Basis ist der Fiat Ducato. Die Schlafstätte befindet sich im Heck, klassisch als Doppelquerbett. Die beiden 6 Meter langen Modelle sind für 37.900 EUR zu haben. Einer davon ist sogar mit einem Doppel-Stockbett versehen. Wer etwas mehr Platz braucht, kann sich für den Forster V 636 EB entscheiden. Der Kastenwagen ist 636 cm lang, 3,5 Tonnen schwer, mit Einzelbetten versehen und ab 39.900 EUR zu haben.

Auf dem Weg zum Durchbruch: Globecar

Globecar ist eine Schwestermarke von Pössl. Das Unternehmen entstand 2004 aufgrund einer vertriebspolitischen Entscheidung. Die verfügbaren Modelle sind nahezu baugleich zu den Pössl-Grundrissen. Die Händlernetze der Marken werden parallel aufgebaut. Eine Unterscheidung? Für Laien oder Nicht-eingefleischte Markenfans bisweilen schwer. Unterschiede gibt es nur im Außen- und Innendekor. Kleine Abweichungen in der Serienausstattung sind aber nur bei genauerer Prüfung zu erkennen. Der Einstiegspreis liegt bei 35.999 EUR. Eins ist sicher: die Qualität und Zuverlässigkeit beider Marken ist gleich. Auch die Basisfahrzeuge, der Jumper und Boxer, sind identisch.

Nordvan fertigt mittlerweile schon 5 Fahrzeuge pro Woche

Das junge Unternehmen gibt es erst seit 5 Jahren. Seinen Sitz hat Nordvan in Neumünster, in Schleswig-Holstein. Mittlerweile fertigen die Mitarbeiter schon 5 Fahrzeuge pro Woche. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem beliebten VW T6. Der Grundriss ist dabei klassisch mit Möbelzeile links, Sitz-Schlafbank und Aufstelldach. Bekannt ist Nordvan aber für sein L-Küchen-Konzept. Die Küchenzeile ragt hierbei hinter dem Fahrersitz in den Wohnraum. Der Tisch kann an der Schlafsitzbank nahe der Schiebetür eingesetzt werden. Der schwenkbare Fuß ist dabei sehr hilfreich. Kleines Manko: eine Gasanlage bekommt man hier nicht. Stattdessen gibt es Induktionskochplatte und Kraftstoff-Heizung. Den Comfort HS und Comfort HSA gibt es für 36.900 EUR. Für den HS-Sport muss man 34.900 EUR auf den Tisch legen. Hier hat man aber die Wahl zwischen dem T6 und dem Vito. Wer will kann auch seinen gebrauchten Bus zum Ausbau vorbeibringen.

Einst ein Revolutionär – Pössl

Der Campingbus-Markt wurde mit den günstigen Campingbussen auf Fiat-Basis von Pössl geprägt. Heute ist das Modellangebot breit: vom Einsteiger bis zur Mittelklasse. Die Idee für das Unternehmen hatte Peter Pössl schon Mitte der 90er. Er entschloss sich günstige Peugeot-Boxer-Kastenwagen in Slowenien günstig einzukaufen und vor Ort auch gleich ausbauen zu lassen. Dadurch schaffte er sich einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Das Preis-Leistungsverhältnis ist beinahe konkurrenzlos. Und ja, das Konzept ging auf. Zwar sind die Wohnmobilausbauten einfach, aber praxisgerecht und vor allem fair.

Bei der Entwicklung der Grundrisse ruhte sich das Unternehmen nicht auf seinem Erfolg aus. Neben den ersten Modellen mit Hecksitzgruppe, gab es schnell erste Varianten mit Halbdinette im Bug, Küche und Bad in der Mitte und einem festen Heck-Querbett. Ein absoluter Grundriss-Bestseller. So wurde das Modellprogramm über die Jahre weiter ausgebaut und verfeinert. Innovative Lösungen stehen dabei ganz oben auf der Todo-Liste. Beispiel: die Fliegengittertür and er Schiebetür oder die Dusche im Gang. Nachahmer gibt es hier natürlich viele. Die beiden Baureihen D-Line (günstiger mit Original-Blechhochdach, in Isny gefertigt) und H-Line (etwas teurer, mit GFK-Schlafhochdach, in der Heinrich Manufaktur gefertigt) werden heute erfolgreich über das Händlernetz vertrieben.

Neu 2020: Jubiläumsmodell Trenta und Summit-Prime Baureihe

Doch auch das ist noch längst nicht alles. Kommende Woche schauen wir uns noch Modelle von Reimo, Roadcar, Roller Team und Skycamper ab. Und auch Sun-Living und Weinsberg haben günstige Wohnmobilausbauten in Peto. Westfalia, X-Go und Zooom werden unsere Berichtreihe abschließen und haben auf jeden Fall interessante Modelle im Programm. Wer sich für einen Wohnmobilausbau entscheidet, sollte einen Blick auf die Außenlänge werfen. Damit bestimmt sich der Platz im Inneren. Daher wird oft der lange Radstand von den Anbietern verwendet. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kann mit einem mittleren Radstand oft einfacher einen Parkplatz finden. Seien Sie gespannt auf die nächsten Wohnmobilausbauten unter 40.000 EUR kommende Woche. Wo? Na bei Wildcamper, natürlich.