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Das vollintegrierte Wohnmobil als Aufbautyp

Aufbautyp Vollintegriertes Wohnmobil

Ein vollintegriertes Wohnmobil kann mit Fug und Recht als die Königsklasse der Reisemobile bezeichnet werden. Das Platzangebot im Inneren des Campers ist gigantisch. Warum bezeichnet man diesen Wohnmobiltypen nun als integriert oder vollintegriert? Anders als bei teilintegrierten Wohnmobilen, bei denen das Fahrerhaus als Fahrerhaus bestehen bleibt, aber durch drehbare Sitze in den Wohnraum integriert wird, hat das Fahrerhaus eines Integrierten nichts mehr mit dem Fahrerhaus des Basisfahrzeuges gemein. Ein integriertes Wohnmobil ist komplett als Freizeitfahrzeug konzipiert.

Panoramascheibe - Sicherheit und Rundumsicht

Der Aufbau erfolgt direkt auf dem Fahrgestell. Auf ein Fahrerhaus als solches wird dabei verzichtet. An Stelle der herkömmlichen Windschutzscheibe wird eine große Panoramascheibe verbaut. Sie bietet den Reisenden eine grandiose Rundumsicht während der Standzeiten, gleichwohl aber auch Sicherheit während des Fahrens. Um jedoch dem Sicherheitsaspekt noch stärker Genüge zu tragen, ist die Panoramascheibe aus einem ähnlichen Glas gefertigt wie die Windschutzscheibe anderer PKW und Transporter. Kunststofffenster wie im übrigen Wohnmobil dürfen hier nicht verbaut werden. Sie würden den Anforderungen, die an eine Frontscheibe gestellt werden, nicht standhalten.

Mit Thermomatten isolieren - auch beim vollintegrierten Wohnmobil

 Aufbautyp Reisemobil vollintegriertDaraus ergibt sich ein kleiner Nachteil. Denn durch den Verbau dieser speziellen Scheiben kann der Raum im Bug des Fahrzeuges, ähnlich wie bei teilintegrierten Wohnmobilen, nicht komplett isoliert werden. Im Sommer staut sich dadurch hier also gerne die Hitze und im Winter kann es schnell kühl oder gar eisigkalt werden. Die große Scheibe lässt viel Sonnenlicht hindurch, bietet aber auch dem Frost genügend Angriffsfläche, um ins Innere gelangen zu können. Hier schafft im Grunde nur eine Maßnahme Abhilfe. Die Scheiben müssen mit Hilfe von Thermomatten zusätzlich isoliert werden. Diese Matten halten erfolgreich sowohl übermäßige Hitze als auch Kälte draußen.

Handicap Motoreinheit

Darüber hinaus haben Integrierte noch einen weiteren  kleinen Nachteil. Es liegt auf der Hand, dass auch diese Fahrzeuge durch einen Motor bewegt werden. Doch dadurch, dass sie praktisch aus einem Guss sind, bleibt nicht viel Platz für die Fahrzeugeinheit. Motor, Getriebe und Lenkung sind direkt in der kurzen Schnauze hinter dem Armaturenbrett verbaut. Dies ist neben den Radkästen die einzige Reminiszenz an ein normales Fahrzeug. Möchte man nun Wartungsarbeiten durchführen, so wird schnell klar, dass die Motoreinheit zwar sehr wenig Platz wegnimmt, aber im Umkehrschluss auch nur sehr schwer zu erreichen ist.

Vollintegriertes Wohnmobil mit allen Wünschen

Dadurch, dass die integrierten Wohnmobile lediglich in Kleinserie gefertigt werden, kann man unter Umständen sogar mit dem Hersteller sein eigenes Traummobil verwirklichen. Man muss sich jedoch darüber im Klaren sein, dass die Königsklasse auch die teuerste Variante unter den Wohnmobilen darstellt. So viel Luxus hat in der Regel seinen Preis. Je nach Ausstattung kann der Anschaffungspreis locker den eines geräumigen Einfamilienhauses erreichen.

Aber schlussendlich erwirbt man dieses ja dann auch – zwar nicht auf einem hübschen Grundstück, dafür aber mit vier Rädern unter dem Chassis. Ein vollintegriertes Wohnmobil als Traumhaus, um die Welt zu erkunden.

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