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Campingneulinge unterwegs. Das Vehikel: das Wohnmobil VW Grand California. Ziel: erst einmal über das Wochenende an den See. Die Ansprüche: noch nicht gesteckt. Unsere Erfahrung mit dem noblen Wohnmobil.

Zu Zweit mit Sack und Pack und Motorrädern

Erfahrungsbericht Teil 1: Unterwegs mit dem VW Grand CaliforniaEs ist unser erstes Mal. Die Aufregung ist groß, ebenso die Freude und Spannung. Als wir das Wohnmobil VW Grand California in live erblicken, staunen wir nicht schlecht. In schickem weiß-blau macht das Reisemobil eine gute Figur. Groß ist er. Größer als gedacht. Neben dem Radstand verschafft hier vor allem das halbhohe Dach einiges an Eindruck und Masse. Wir laufen erst einmal staunend um den Camper herum. Alles glänzt, kein Krätzerchen zerstört das schöne Bild. Wir wagen uns nach innen. Auch hier. Alles wirkt modern, edel und stimmig. Es sitzt sich gut in den beiden Vordersitzen. Angenehm, bequem. Was sofort auffällt: die gerundeten Oberschränke. Das wirkt anders. Edel. Viel Zeit bleibt nicht. Wir müssen los. Daher schnell die 7 Sachen gepackt, Anhänger angehängt und auf geht‘s. Anhänger? Jawohl, wir wollen unsere beiden Motorräder gleich mitnehmen. Wenn schon denn schon. Camper testen und ein paar Straßen und Kurven genießen. Spricht ja nichts dagegen. Nachdem alles sicher verstaut ist und wir uns in Reiseklamotten geworfen haben, leger und bequem, geht es los. Klassisch: der Mann darf die erste Fahrt übernehmen. Beinahe wie auf rohen Eiern fahren wir vom Hof. Das Automatikgetriebe schaltet ruhig, der Anhänger fährt dank den knapp 170 PS gut mit. Eigentlich merkt man ihn kaum.

Souverän unterwegs und schick auf dem Campingplatz

Unser Weg ist nicht weit. Knapp eine Stunde Fahrt, die eigentlich wie im Flug vergeht. Donauwörth ist unser Ziel. Der Platz: klein und beschaulich. Ein Fischereiverein nutzt die Wiese am See und vermietet Stellplätze. Unterwegs haben wir eigentlich kaum bemerkt, dass wir in einem gefühlt riesigen Wohnmobil sitzen, das noch einen Motorradanhänger hinter sich herzieht. Die Geräuschkulisse im Inneren ist moderat, das Radio auch bei leiser Einstellung gut hörbar. Nichts ruckelt. Auch die schmalen und holprigen Straßen sind mit dem Wohnmobil VW Grand California kein Problem. Auf dem Platz heißt es erst einmal rangieren. Rückwärts. Nach kurzer Panik, die Erleichterung. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs springt die Kamera hinten an und wir sehen eigentlich perfekt was hinter uns los ist. Einzig hinter dem Motorradanhänger sieht man nichts. Das liegt aber daran, dass er geschlossen ist und damit die Sicht nach hinten versperrt. Sicher ist sicher: Frau steigt aus und schaut ob hinten unerwartet etwas im Weg ist. Auch beim Rangieren läuft der Anhänger gut mit. Ruck Zuck steht das Reisemobil wie es soll und wir können ausladen.

Der Plan für heute: Motorräder abladen und erst einmal die Sonne genießen. Auf zwei Rädern natürlich. Das Abladen selbst geht schnell von der Hand. Den Anhänger koppeln wir ebenfalls ab und stellen ihn zur Seite. Platz genug ist dafür zum Glück. Nachdem wir uns in die Motorradkluft geschwungen haben, steigen wir aufs Bike und düsen los. Die warme Sommerluft versüßt uns die Tour – solange wir nicht zu lang stehen.

Auf Entdeckungstour im Wohnmobil Grand California

Wieder zurück und umgezogen machen wir uns daran, das Reisemobil einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie kleine Kinder sitzen wir auf den Fahrersitzen und versuchen diese nach hinten zu drehen. Man weiß ja, dass es gehen soll. Erst einmal alle Hebel ausprobiert, bis wir den richtigen gefunden haben. Cool. Und jetzt drehen. Naja zumindest ein Stück. Leider konnte keiner der beiden Sitze in einem Zug bzw. ohne weitere Einstellung gedreht werden. Außer wir waren zu ungeschickt. Beide Sitze mussten – für uns zumindest – in bestimmte Positionen gebracht und die Rückenlehne weit genug nach vorne gedreht werden. Andernfalls hat die Verkleidung der Tür den Weg blockiert. Das wäre geschafft. Vom Fahrersitz aus ist der Tisch gut zu erreichen. Auf dem Beifahrersitz sieht das schon anders auch. Wenn dann müsste man ganz nach vorne auf den Sitz rutschen. Bequem ist anders. Aber zum Glück gibt es noch die Rücksitzbank.

Dann schauen wir uns die Küche etwas genauer an. Der Zweiflammenkocher wirkt klein, etwas gedrängt. Kleine Töpfe passen sicherlich darauf. Mit einer großen Pfanne wird es schon schwer. Ähnlich ist es im Waschbecken. Auch das ist klein. Beides ist in der Klasse aufgrund der kompakten Maße aber logisch. Abzüge gibt es trotzdem für den Wasserhahn. Denn der kann nicht ausgezogen, sondern nur nach oben und unten geschwenkt werden. Größere Sachen bringt man so nicht darunter. Nach kurzer Suche haben wir auch den Kühlschrank gefunden. Der ist nicht wie erwartet an der Küchenfront, sondern seitlich positioniert. Der Vorteil: man kann ihn auch von außen öffnen. Platz hat er, sogar ein kleines Gefrierfach. Von daher alles gut...

Erfahren Sie nächste Woche wie es weiter geht. Wir erkunden das Bad, die Lichttechnik, das Bett und die Oberschränke. Auch bauen wir unseren Platz für das gemütliche Abendbier auf. Spannend bleibt es auf jeden Fall.