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Ende 2018 ging die Studie Hymer Concept Car VisionVenture an den Start. Auf dem diesjährigen Caravan Salon wurde das Konzeptfahrzeug bereits vorgestellt. Es soll nicht nur eine eigene, neue Fahrzeugkategorie eröffnen, sondern auch wegweisend sein in Punkto Grundriss, Design und Technik.

Eine Studie mit zahlreichen, überraschenden Features

Hymer Concept Car VisionVenture – eine Wohnmobil VisionAuf Auf dem Caravan Salon 2019 war es soweit: Hymer hat sein Concept Car VisionVenture vorgestellt. Das Wohnmobil, das gemeinsam mit BASF entstand, hat zahlreiche überraschende Features an Bord. Das Design ist integrativ. Das Aufstelldach ist isoliert. Größte Überraschung dürften aber die Treppe und die Heckterrasse sein. So stellt sich das Unternehmen den Vanlife in 6 Jahren vor. Das Konzeptfahrzeug auf Basis des Mercedes Sprinters bringt sicherlich einige spannende Ideen mit, die es auch in die Serienproduktion schaffen werden. Die Studie rollt mit Allradantrieb auf die Bühne. Das Besondere: der Übergang von Aufbau zu Basisfahrzeug ist kaum sichtbar und perfekt integriert. Hymers Traum: die Entstehung einer neuen Fahrzeugkategorie. Aber was hat das Hymer Concept Car VisionVenture nun alles zu bieten?

Mit innovativer Raumnutzung – das Wohnmobil Hymer Concept Car VisionVenture

Hymer Concept Car VisionVenture – eine Wohnmobil VisionAuf den ersten Blick erinnert einen das Hymer Concept Car VisionVenture an einen Campingbus. Man darf sich aber nicht täuschen lassen. Es handelt sich um ein aufgebautes Wohnmobil. Das bedeutet, die gesamte Wohnkabine ist aufgesetzt und einzig die Fahrzeugfront ist ein Original-Mercedes. Aufgrund der besonderen Optik kann das Reisemobil allerdings auch nicht als Teilintegrierter bezeichnet werden. Die Aufstelldach und die Heckterrasse zählen nicht zu den typischen Eigenschaften teilintegrierter Wohnmobile.

Ein echtes Highlight ist definitiv das Aufstelldach. Die Optik ist hier ganz anders als gewohnt. Statt einer flachen Stoffbahn als Seitenwand trifft man auf eine rund 7 cm dicke Wabenstruktur. Das sieht nicht nur schick aus, sondern hat auch einen Zweck. Die Waben können innerhalb einer Minute mit gekühlter oder beheizter Luft befüllt werden, wodurch sich das Dach aufstellt. Der Vorteil dieser Konstruktion: die Luftschicht isoliert das Schlafzimmer auf dem Wagendach optimal. Über eine Treppe geht es dann nach unten in den Wohnbereich, wie bei einem Tiny House. Mitgedacht haben die Ingenieure auch hier: betritt man die erste Steufe der Treppe, schaltet sich automatisch eine LED-Beleuchtung am Sockel an. Nach und nach gehen auch die Lichter der folgenden Stufen an. Das sieht nicht nur gut aus, sondern sorgt auch für Sicherheit bei Nacht. Unter der Treppe sind Staufächer platziert. So wird der Raum optimal ausgenutzt. Auch der Schubladenkühlschrank, der von oben befüllt werden kann, ist hier untergebracht.

Mit alles was man braucht – das Wohnmobil Hymer Concept Car VisionVenture

Hymer Concept Car VisionVenture – eine Wohnmobil VisionEbenfalls unter der Treppe integriert ist die Küche. Mit der Spüle kann man das dreckige Geschirr wieder reinigen und mit dem Induktionsherd kann man leckere, kulinarische Köstlichkeiten unterwegs zaubern. Am linken Ende der Küchenzeile kann eine Arbeitsplattenerweiterung ausgeklappt werden, sodass ausreichend Arbeits- und Stellfläche zur Verfügung steht. Hier integriert ist eine Art großer Apotheker, sodass aus der Küchenzeile mit nur einem Handgriff eine praktische L-Küche wird.

Das Bad liegt gegenüber. Es ist variabel und schmiegt sich, sofern es nicht gebraucht wird, platzsparend an die Außenwand an. Möchte man ins Bad, kann die Seitenwand aufgefaltet werden. Das Waschabteil reicht dann weit in den Innenraum hinein. Verschiebt man die Waschtischwand, wird die Dusche freigegeben. Alles ist auf Platz optimiert und sehr pragmatisch veranlagt.

Im Heck des Wohnmobils Hymer Concept Car VisionVenture ist die große Sitzgruppe zu finden. Dank des großen Panoramafensters kann man von hier aus den Ausblick genießen. Wer will kann die zweigeteilte Heckklappe im Handumdrehen zur Terrasse umwandeln. Hier ist sogar eine BBQ-Grill-Station untergebracht.

Alles in allem ist das Wohnmobil Hymer Concept Car VisionVenture durch und durch eine Besonderheit. Nicht nur die vielen Features und der besondere Grundriss, sondern auch die Materialien und die Technik heben das Reisemobil von der Maße ab. Hinter dem Design steckt unter anderem Studio SYN, das auch das Design des Smove von Niesmann+Bischoff entwickelt hat. Mit dabei ist auch BASF, die bspw. die isolierende Außenfarbe und viele Innenraumbaustoffe wie Filz und Hanf liefern – nur zwei der 20 verwendeten, neuartigen Materialien. Startschuss der Entwicklung des Wohnmobils Hymer Concept Car VisionVenture war November 2018. Ziel war es einen neuen Weg einzuschlagen. Nicht nur in Richtung Grundriss und Leichtbau, sondern auch in Punkto Autarkie. Die Stromgewinnung erfolgt so bspw. durch auf dem Dach platzierte Solarzellen. Durch die neuartigen Materialien wirkt vieles edel und spart dennoch Gewicht. Gewichtsprobleme gibt es daher nicht. Durch die Übernahme des Hymer-Konzerns durch die amerikanischen Investoren scheint die Innovationskraft noch einmal gewachsen zu sein. Die Studie ist nicht nur spannend und gelungen, sondern kann durchaus zukunftsweisend sein. Besonders beachtlich ist die kurze Zeit, die für das Wohnmobil Hymer Concept Car VisionVenture zur Verfügung stand. Wir lassen uns überraschen welche Techniken, Materialien und Grundriss-Ideen es schlussendlich in die Serienproduktion schaffen.

Gut zu wissen: Die Außenfarbe ist besonders widerstandsfähig und temperaturregulierend. Die Erwärmung der Fahrzeugoberfläche soll so um 20 Grad verringert werden. Im Innenraum soll die Erwärmung immerhin um 4 Grad verringert werden.

Weitere Impressionen

Hymer Concept Car VisionVenture – eine Wohnmobil Vision
Außenansicht Dach
Hymer Concept Car VisionVenture – eine Wohnmobil Vision
Innenansicht Küche
Hymer Concept Car VisionVenture – eine Wohnmobil Vision
Innenansicht Bad

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