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Wenn es draußen langsam grün und sonnig wird und die ersten Vögel zwitschern, beginnen die Herzen der Camping- und Caravan-Liebhaber höher zu schlagen und die Augen zu glänzen. Doch da war doch noch eine Kleinigkeit…

Hier ein Loch in der Tapete, dort ein leichter Hagelschaden am Dachfenster – all diese kleinen und vielleicht auch größeren Schäden sollten unbedingt noch vor Beginn der Saison beseitigt werden! Schon des Öfteren wurden wir nach Ideen und Ratschlägen rund um das Thema Reparatur gebeten – hier sind sie.

Ob HYMER, Fendt oder ein Modell der Marke TEC – kleine Schäden an der Tapezierung können immer vorkommen

Die Wandtapezierung gehört sicherlich zu den empfindlichsten Bereichen  eines Wohnwagens und muss meist auch die längste Lebensdauer bestreiten. Die tolle Optik der Innenverkleidung eines Fendt oder eines HYMER kann aber auch schnell einmal Verunreinigungen oder gar Löcher aufweisen. In diesem Fall muss man nicht den Kopf hängen lassen, denn schon ein einfaches Sperrholzbrett kann hier Abhilfe schaffen! Exakt auf die Maße des beschädigten Tapetenbereichs zugeschnitten, bildet es die Grundfläche für eine neue Blende. Ob man diese anschließend wieder tapeziert, lackiert oder anderweitig beschichtet, ist jedem selbst überlassen.

Als Campingfan weiß man, dass jeder Platz in einem Wohnwagen optimal genutzt werden sollte. Genau aus diesem Grund empfehlen wir, die neue Blende auch gleich mit Nützlichem zu bestücken! Warum nicht einfach eine paar Garderoben Aufhänger montieren und auch dieses Stückchen des geliebten Wohnwagens sinnvoll nützen?

Ob Dethleffs oder Carado – auch die besten Wohnwägen sind nicht unverwundbar

Nicht nur innen, auch im Außenbereich kann es ab und an zu Schäden kommen. Der Wohnwagen ist die ganze Campingsaison lang und häufig auch noch im Winter jeder Wind- und Wetterlage ausgesetzt. Gerade in den letzten Jahren mussten wir immer wieder schwere Unwetter mit Hagel und starkem Wind trotzen – da bleiben kleine und größere Blessuren nicht aus. In diesem Fall bleibt einem oft nur mehr die Fahrt zur nächsten Werkstatt. Besser wäre es aber doch, diesen Schäden gleich vorzubeugen! Wie das funktionieren soll? Mit dem richtigen Wohnwagen!

Modelle wie jene aus dem Hause Adria und einige Varianten der Marken LMC oder TEC verfügen über die so genannten GfK-Dächer. Diese elastischen und faserverstärkten Polyester-Dächer wiesen in der Praxis weitaus weniger Elementarschäden auf, als herkömmliche Dächer von Wohnwägen. Auch dem Werkstoff Aluminium wird eine sehr große Widerstandsfähigkeit nachgesagt, weswegen die Marken Fendt und Hobby diesen bereits seit vielen Jahren im Programm haben.

VW T5 RocktonMit dem VW Rockton ist Ende 2010 ein neuer Stern am Zugfahrzeug-Himmel erschienen. Der VW Rockton, ein bissig gestylter VW T5 Geländebus, kann durchaus als Allround-Talent gesehen werden. Sowohl auf, als auch abseits befestigter Straßen ist der T5 voll im Element.  Als Zugfahrzeug wird er wohl selten an seine Grenzen stoßen. Der Rockton ist ab Werk auch mit dem sogenannten Expeditions-Paket erhältlich. Dies lässt Freerider unter uns Caravanern aufhorchen und schürt große Erwartungen. Die Zielgruppe, die VW mit dem T5 im Visier hat, dürfte somit wohl klar umrissen sein. VW nennt dann auch selbst als Zielgruppe Forstbetriebe, Bergretter, Gleisbaufirmen und natürlich auch uns Wohnwagen-Fahrer, die gerne mal einen Abstecher in die Natur machen.

Rockton – T5 für den Geländeeinsatz

Der T5 Rockton ist die Antwort auf zu klein geratene Geländewagen. Eines kann man dem T5 sicherlich nicht nachsagen: Zu klein geratene Zuladungsmöglichkeiten(3,2 t Fahrwerk). Fahrer des VW Rockton schöpfen in Sachen Zuladung und maximal möglicher Sitzplatzzahl aus dem Vollen. Herkömmlichen Geländewagen zeigt der Rockton schon hier die rote Karte. Mit einer maximal zulässigen Anhängelast von 2,5 Tonnen spielt auch hier der VW in der Oberklasse der Zugfahrzeuge mit.

Ziel von VW war es, ein Fahrzeug zu entwickeln, das Mensch und Material zu schwer erreichbaren Orten transportieren kann. Somit stand die Traktion im unwegsamen Gelände im Fokus der Entwicklung. Das Ziel wurde durch technische Detaillösungen realisiert. Um genügend Bodenfreiheit zu erhalten, wurde der Rockton um 30 mm höher gelegt und mit dem permanenten Allrad-Antrieb 4 Motion ausgestattet. Eine Haldex Kupplung der 4. Generation versieht zuverlässig ihren Dienst. Serienmäßig auch die Differentialsperre an der Hinterachse. Der VW Rockton basiert auf dem Transporter Kombi, wurde aber im Außendesign stylish aggressiv gestaltet. Als Motorisierung bietet VW den Rockton mit 2,0 Liter TDI Motor an. Der Kunde kann zwischen 103 und 132 kW  wählen ( 140/180 PS). Der Transporter erfüllt die EURO 5 Abgas Norm.  

Expeditonspaket schafft Reserven

VW T5 RocktonWer mit seinem Wohnwagen auch einmal auf Feldwegen und unbefestigten Straßen unterwegs ist, wird das Expeditionspaket zu schätzen wissen. Dies steht in der 103 kW Version des Rockton zur Verfügung. Im Expeditionspaket beinhaltet sind 16 Zoll AT Reifen auf verstärkten Stahlfelgen. Weiteres Feature des Offroad Paket ist ein spezielles Getriebe, das auf die Anforderungen des Offroad-Einsatzes zugeschnitten ist und erhöhte Durchzugskraft bietet. Zwei auf Schienen befestigte Einzelsitze mit Dreipunktgurt sind im Expeditionspaket beinhaltet und ermöglichen umfassende Flexibilität im Innenraum. Zusätzlich können optional 3 weitere Einzelsitze geordert werden. Das Protection Paket bietet Unterfahrschutz für Motor, Getriebe, Tank, Schweller, Hinterachs-Differential und Hauptschalldämpfer und ist für 3.200 EUR netto erhältlich.

Der VW Rockton kostet in der Grundversion ab 41.108 EUR. Der VW Rockton mit Expeditionspaket ist ab einem Preis von 50.563 EUR erhältlich

Dethleffs Tourist HD 460 VMit dem Dethleffs HD erobert nun auch Dethleffs das Segment der Hubdach Wohnwagen. Das Hochdach erfordert jedoch Kompromisse bei der Dachkonstruktion. So ist die Gesamthöhe auf 2,35 Meter begrenzt. Für Dethleffs ist der Hubdach Wohnwagen streng genommen keine Neuerung im Programm. So hatte das Unternehmen bis ins Jahr 1970 Hubdach Caravans im Programm. Pünktlich zum 80 jährigen Firmen-Jubiläum geht Dethleffs mit dem Tourist HD 460 V wieder zurück zu seinen Wurzeln.

Im Gegensatz zu früher ist der Dethleffs Tourist HD 460 V ein bestechend aerodynamische Formgebung. Mit einer Breite von 2,10 Meter und eine Maße von 1.095 kg im fahrbereitem Zustand sind gute Zugeigenschaften absolut gegeben. Die technisch zulässige Gesamtmasse liegt bei 1.300 kg. Diese kann optional auf 1.500 kg aufgelastet werden.

Zwei Außenfarben beim Touring HD 460 V

Dethleffs Tourist HD 460 VIn der Standard-Version kommt der Tourist HD 460 V im weißen Kleid daher. Optional kann Cacao Grey geordert werden. Die Fenster hält Dethleffs in schicken dunklen Tönen. Panoramafenster runden das Lichtkonzept, wie bei dieser Klasse üblich – ab. Derzeit bietet Detleffs nur den Grundriss 460 V. Diese Variante bietet zwei Einzelbetten im Heck. Eine Zusammenlegung der Einzelbetten ist mit einem Zusatzpolster möglich.  Die Dinette befindet sich um Bug des Fahrzeugs. Bei Erfolg stellt Dehtleffs für das Modelljahr 2012 eine eigene Hubdach Wohnwagen Modellreihe in Aussicht.

Das Interieur entspricht dem Zeitgeist. Die zweifarbige Holzoptik harmoniert mit zwei möglichen Textil-Ausstattungen.  Der Grundpreis des Fahrzeugs liegt bei 16.999 EUR.

Dethleffs Tourist HD 460 V

fendt_caravanAb 2013 darf der Inhaber eines B Führerscheins unter gewissen Voraussetzungen ein Gespann bis 4,25 Tonnen ziehen. Die Voraussetzungen sind bürokratisch aber fair. Eine eintägige Fahrschulung ist obligatorisch. Eine Prüfung entfällt. Bislang war die Gewichtsgrenze auf 3,5 Tonnen für die Inhaber des B-Führerscheins limitiert. Wer ein Gespann über dieser Gewichtsgrenze fahren wollte, musste den weitaus teureren B+E Führerschein erwerben.

Caravan Industrie Verband (CIVD) als treibende Kraft hinter B96

Die Ausweitung des B-Führerscheins auf eine Gewichtsklasse von 4,25 Tonnen ist maßgeblich dem Caravaning Industrie Verband zu verdanken. Der CIVD forderte in den letzten Jahren immer wieder die Aufweichung der Gewichtsklasse.  Zum Jahreswechsel hat der Gesetzgeber jetzt mit einer Gesetzesnovelle reagiert. Neben der Lobby Arbeit des CIVD war auch die Umsetzung der 3. EG-Führerschein-Richtlinie maßgeblich für die Gesetzes-Novellierung ausschlaggebend.  Diese trat schon am 19. Januar 2007 in Kraft.  Kein Wunder, dass nach dieser langen Zeit der Handlungsdruck auf die Regierung zunahm. Laut CIVD sollen mit dem B96 Führerschein ca. 90% aller Gespann-Kombinationen in Deutschland.  Der Gesetzesnovellierung ist auch zu verdanken, dass das bisherige Gewichtsverhältnis von Zugfahrzeug und Wohnwagen gekippt wurde. Bislang durfte das Gesamtgewicht des Wohnwagens nicht schwerer als das Leergewicht des ziehenden Fahrzeugs sein.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Dieses Sprichwort gilt seit hunderten von Jahren und kann auch leicht doppeldeutig ausgelegt werden. Wer mit dem Wohnwagen, Wohnmobil oder dem selbst ausgebauten Kastenwagen oder Camper unterwegs ist, läuft Gefahr Neider und Langfinger auf den Plan zu rufen.

Gerade in ärmeren Ländern weckt das wertige Äußere aber auch das Basisfahrzeug selbst, Lust auf mehr. Wasser auf den Mühlen der Zubehör-Industrie, denn mit Angst – das lehren uns auch die mannigfachen Versicherungen – lassen sich vortreffliche Geschäfte machen. Grundsätzlich gilt: Ein sicheres Fahrzeug, bzw. sichere Wertgegenstände sind eine Utopie. Im besten Fall, kann man den Aufwand und die Zeit verlängern, die der Einbrecher benötigt um sein Ziel zu erreichen. Doch diese Zeit ist wesentlich. Schließlich haben auch Langfinger Nerven – und mit zunehmender Schwierigkeit die Diebesbeute zu bergen, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Dieb ohne Beutegut abzieht.

Vorsorge gegen Wohnwagen, Wohnmobil Einbruch

Beginnen wir außen am Fahrzeug. Die erste Hürde für Langfinger stellt der Aufbau des Wohnwagen, Wohnmobils dar. Der gute Rat nur auf bewachten Parkplätzen zu parken und zu übernachten, dürfte uns Campern lediglich ein müdes Lächeln abgewinnen. Gerade der Freiheit wegen, macht sich unsereins auf Gummi-Sohlen auf die Reise. Je abgeschiedener sich der Stellplatz in der Natur befindet umso schöner. Für solche Augenblicke leben wir. Also schlagen wir diesen Ratschlag getrost in den Wind. Gehen wir davon aus, dass wir in der Pampa stehen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Um mechanische Einbruchversuche am Wohnwagen, Wohnmobil hinauszuzögern müssen gewichtige Geschütze aufgefahren werden.

Alarmanlagen für Campingfahrzeuge

Die Alarmanlagen für Wohnwagen und Wohnmobile unterteilen sich in Systeme für die Innenraumüberwachung auf Basis Radar, Infrarot und Ultraschall und in Systeme die auf Basis von Kontaktgebern das Fahrzeug überwachen. Beide System basieren kabelgestützt, lassen sich aber auch als Funk-Varianten erwerben. Bei letzteren entfällt die lästige Installationsarbeit der Kabelverlegung.

Einige Anlagenhersteller greifen bei der Übermittlung der Steuersignale der Alarmanlage  auf das fahrzeugeigene Can-Bus System zu. Ein System, mit dem Fahrzeughersteller den früheren Kabelbaum ersetzt haben. Wird der Can-Bus angezapft kann die Alarmanlage über den fahrzeugeigenen Sender aktiviert und deaktiviert werden.
Ein Problem ergibt sich bei der Indoor-Überwachung. Je nach Interieur stehen beispielsweise Schränke, Sanitärräume etc. der nahtlosen Raumüberwachung im Wege. In diesem Fall muss man auf mehrere Ultraschall/Radar/Infrarot-Sensoren zurückgreifen. Dies löst aber nicht das Problem in der Nacht. Auch hier muss man sich eine Lösung einfallen lassen, ansonsten wird der Weg auf die fahrzeugeigene Toilette schnell zum gemeldeten Einbruchsversuch. Optimal ist somit eine Kombination die auf Kontakten und Innenraum-Überwachung basiert. Sensoren sollten getrennt steuerbar sein.

Mechanischer Einbruchsschutz

Effektiv und auch abschreckend sind Ketten, die man der Fahrertür bis zur Tür auf der Beifahrer-Seite spannt. Auch wenn der Einbrecher ein Schloss der Front-Türen knacken sollte, bleibt das Führerhaus  für ihn geschlossen. Doch zu übertriebener Freude bleibt keine Zeit, schon ist er an der Aufbautür. Das Problem ist somit nicht gelöst, sondern allenfalls kurz vertagt. Die Alternative zur Kette sind Teleskopstangen, die den gleichen Zweck erfüllen.

Manko bei beiden Systemen: Sie sind aufwändig zu installieren und schon nach kurzer Zeit verlässt den Camper die Lust und er schlägt die Vorsicht in den Wind. Weiterhin behindert Kette als auch Stange die Vordertüren als Fluchtwege. Dies kann bei einem Brand fatale Folgen haben. Eine guter Kompromiss scheinen die Lösungen einiger Anbieter,  die zusätzliche Schlösser für die Tür-Rahmen des Fahrerhauses anbieten:

Weiterhin werden auch Zusatz-Schlösser für Aufbautüren und Heckgarage angeboten, die sich teilweise sowohl von innen als auch von außen schließen lassen. Die abschreckende Wirkung liegt auf der Hand. Auf der anderen Seite läuft man Gefahr, dass auf diese Weise nicht nur ein Schloss geknackt wird, sondern der Dieb zu seinem Brecheisen greift und dadurch weit größeren Schaden verursacht. Die Vor- und Nachteile müssen somit individuell abgewogen werden.

Safe und Tresor für Wohnwagen und Wohnmobil

Ist der Dieb erst im Fahrzeug, gilt es auch hier, den Zeitaufwand bis zur Bergung der Wertgegenstände zu vergrößern. Oberstes Prinzip: Wertgegenstände so gut wie möglich verstecken. Bodenfächer, Sitzkonsolen sind hierfür sehr beliebt. Weiterhin gilt es, die Wertgegenstände am Fahrzeug fest zu fixieren. Hier sind Safes und Tresore für Wohnmobile und Wohnwagen ideale Hilfen. Je nach Größe nehmen die Stahlkassetten auch Digi-Cam und Spiegel-Reflex Kamera auf. Geheimfächer haben leider immer wieder die Eigenschaft, dass sie nicht wirklich geheim sind. Langfinger haben Erfahrung – auch mit den Fahrzeugen und wissen häufig, welche Nischen der Reisende für seine Habseligkeiten nutzt.
Hersteller von Safes für Reisemobile und Caravans sind beispielsweise:

Eine witzige, wie auch gute Geheimfach-Lösung bietet der Freizeithandel an. Lebensmittel-Konserven aus Blech, die mit einem abnehmbaren Deckel versehen sind. Die Lebensmittel Konserven tragen gängige Hersteller-Etiketten und sind auf den ersten Blick nicht als Geheimfächer zu erkennen.

Camping-Horror: Narkose-Gas

Dieses Thema wollen wir nicht weiter ausdehnen. Zu viel wurde darüber geschrieben. Gemessen an den wirklich belegten Fällen wahrscheinlich zu viel. Es gibt eine Vielzahl an Gas-Warngeräten auf dem Markt. Wir empfehlen Kombi-Gaswarngeräte, die nicht nur auf Narkosegas ansprechen, sondern auch auf Propan und Butan Alarm geben. Manche Alarm-Anlagen lassen sich mit einem Gasmelder erweitern.

Gaswarngeräte finden Sie auch in unserem Wildcamper Shop