Aktuelle News:

Altbackenes Möbeldesign beim Gebrauchten? Satt gesehen? Oder einfach Lust auf einen Tapeten wechsel? Dank der heute verfügbaren Folien kein Problem mehr. Hochwertige Folien können ganz einfach verarbeitet und auch nach Jahren wieder abgelöst werden. So sehen die Möbel nicht nur schick aus, sondern sind auch vor Beschädigungen geschützt. Ohne den Wiederverkaufswert zu beeinflussen.

Satt gesehen, altbacken? Heute kein Problem mehr

Wohnwagen mit individuellem Möbeldesign – selbst gemachtEgal, ob das Wohnwageninterieur altbacken ist, man sich satt gesehen hat oder einfach Lust auf etwas Neues hat. Heutzutage ist die Überarbeitung kinderleicht. Wie? Indem man die Möbel im Wohnwagen ganz einfach foliert. Der Markt bietet hier viele verschiedene Farben und Designs an, sodass man das Interieur genau nach seinen Wünschen und Vorstellungen gestalten kann. Mit der Folierung sind der individuellen Wohnraumgestaltung kaum mehr Grenzen gesetzt. Gerade beim Kauf eines gebrauchten, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, kann diese Umgestaltung wahre Wunder bewirken.

Gute Alternative zum Umlackieren – Folieren der Möbel im Wohnwagen

Früher mussten Möbel aufwendig umlackiert werden . Das hat nicht nur viel Arbeit, sondern auch Schmutz gemacht. Abschleifen, lackieren – nicht alles kann für die Umgestaltung ausgebaut werden. Gute und vor allem auch günstige Alternative ist das Folieren der Möbel. Egal ob man die Möbel des gebraucht gekauften Wohnwagens an seinen eigenen Geschmack anpasst oder einfach Lust auf einen Tapetenwechsel hat. Ein neues Möbeldekor verleiht dem eigenen Wohnwagen gleich eine ganz andere Atmosphär e. Von Uni-Farben, über Holzmaserung oder Steinstruktur, Metall- und Glitter-Look bis hin zu Stoff-, Leder oder Lack-Optik. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und so ist für jeden Geschmack mit Sicherheit etwas Passendes dabei. Das neue Möbelkleid sieht nicht nur gut aus, sondern bringt auch Vorteile mit sich. So sind die Möbeloberflächen vor Beschädigungen geschützt und die Folie kann leicht gereinigt werden. Hochwertige Folien können auch nach Jahren rückstandslos entfernt werden, sodass der Wiederverkaufswert nicht negativ beeinflusst wird.

Achtung: nur hochwertige Folien sind langlebig und gut zu verarbeiten

Bei den Folien selbst gibt es große Unterschiede. Schon vom Typ her. Papierfolie bspw. ist optimal für ebene Flächen und kommt daher auch beim konventionellen Möbelbau zum Einsatz. Kleines Manko: die Verarbeitung ist etwas schwieriger, da sie wenig elastisch ist und die Kanten leicht einreißen, wenn man nicht aufpasst.

Alternativ kann man PVC-Folien verwenden. Diese werden mit dem Heißluftföhn erhitzt und sind damit gut verformbar. So können auch Rundungen und Kanten einfach mit foliert werden. Aber Achtung: wer hier günstig kauft, tut sich oft keinen Gefallen. Günstige PVC-Folien aus dem Internet sind oft sogenannte kalandrierte Folien. Ihr Nachteil: sie sind nicht bedingt langfristig einsetzbar, da sie sich mit der Zeit zusammenzieht. Auch die Verarbeitung ist oft schwerer als bei hochwertigen Folien. Das liegt daran, dass sie nicht mit einem Luftkanalkleber versehen sind. Der verhindert die Blasenbildung unter der Oberfläche. Zudem können sie oft nach längerer Klebezeit nicht rückstandslos entfernt werden.

Greift man auf PVC-Folien renommierter Hersteller zurück, bekommt man in der Regel gegossene Folien. Auch wenn sie teurer sind, die Investition lohnt sich, da sie langlebiger und formstabil sind. Ob die Folie etwas taugt, sieht man nicht nur am Namen des Herstellers, sondern auch daran, ob er einige Jahre Garantie auf Ablösung und Ausbleichen gibt. Eine fachgerechte Montage vorausgesetzt. Das Tolle: wer handwerklich geschickt ist, kann die Folie auch selbst anbringen. Das kostet zwar etwas mehr Zeit und Nerven, ist dafür aber auch günstiger. Die Anbringung von Profis ist schneller, kostet dafür aber etwas mehr.

So folieren Sie Ihre Möbel im Wohnwagen

Neben der hochwertigen Folie ist auch das richtige Werkzeug entscheidend. Ebenso wie der Arbeitsplatz. Der sollte staubfrei und warm sein. Das hat einen Grund: denn der Kleber entwickelt seine optimale Haltekraft erst bei einer Umgebungstemperatur von 15 bis 25 Grad Celsius. Im ersten Schritt sollte die Möbeloberfläche mit einem speziellen Reinigungsmittel entfettet werden. Ggf. müssen einzelne Stellen mit einem Haftvermittler (Primer) behandelt werden. Das ist oft der Fall, wenn man Folien mit starker Oberflächenstruktur verarbeitet oder bei gewölbten Klappenrändern. Zudem verhindert er das Lösen der gespannten Folie an den Rändern. Um die Folie zuzuschneiden bieten sich scharfe Cutter-Messer an. Am besten schneidet man langsam und in einem Zug, um ein sauberes Ergebnis zu erhalten.

Um genug Folie für die Ränder zu haben, sollte mindestens ein Überstand von zwei Zentimeter mitberechnet werden. So sind zum einen die Finger vor der Hitze des Heißluftföhns geschützt und zum anderen wird die Klebefläche nicht durch Fingertapper verschmutzt. Auch einer Überdehnung des Materials wird so vorgebeugt. 10 bis 30 Prozent Verschnitt sind hier vollkommen normal. Die Folie wird am besten mit Rakeln blasenfrei aufgebracht. JE nach Untergrund und Folienbeschaffenheit gibt es verschiedene Stärken und Härtegrade.

Mit etwas Übung und Geschick kann man die Möbel in seinem Wohnwagen schnell und einfach selbst folieren. Mit einer hochwertigen Folie und guten Ausrüstung ist das Projekt im Handumdrehen fertig und sieht am Ende richtig gut aus. Wie viel Folie man benötigt und was der Tapetenwechsel damit kostet, hängt davon ab wie viel man designtechnisch anpassen will. Zwei Oberschrankklappen (Fronten) und drei breite Schieber können je nach Größe bspw. mit 1,8 qm Folie beklebt werden. Eine Folie von einem namhaften Hersteller schlägt so mit ca. 70 EUR zu Buche. Wer Cutter-Messer, Rakel, Haftvermittler und Reinigungsmittel nicht parat hat, muss auch diese noch kaufen. Unterm Strich macht das Selbstfolieren aber mehr Spaß und ist auch günstiger als beim Profi. Der hätte für diese Arbeit rund 190 EUR veranschlagt. Eins steht fest: mit dem alten Möbeldekor in seinem Wohnwagen muss man sich nicht zufrieden geben. Dank der vielfältigen Folienangebote am Markt, kann man die Möbel einfach an seinen eigenen Geschmack anpassen. Ohne Beschädigungen. Und wer will, kann nach ein paar Jahren wieder ein neues Design im Wohnwageninnenraum umsetzen.